| Warten bei Frida Kahlo: Sieben Stunden und mehr |
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| Samstag, 07. August 2010 um 07:31 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die Frida-Kahlo-Ausstellung in Berlin erlebt zum Abschluss einen beispiellosen Ansturm. Am Freitag mussten Kahlo-Fans sieben Stunden und mehr vor dem Martin-Gropius-Bau ausharren, um die farbintensiven, symbolträchtigen Werke der legendären mexikanischen Künstlerin (1907-1954) zu sehen.
Die eigens eingerichtete Informationsstelle des Museums berichtete auf Anfrage, die Wartezeit an den Kassen betrage vier bis fünf Stunden. Im Gebäude müsse man nochmals etwa zwei Stunden warten, um jeweils in Schüben eingelassen zu werden. Besucher in der mehrere hundert Meter langen Schlange vor dem Gebäude berichteten von Wartezeiten zwischen acht und neun Stunden. Einige hatten sich mit Schlafsäcken schon morgens um sechs vor dem Haus eingefunden.
Die Retrospektive geht an diesem Montag (9. August) nach 14 Wochen zu Ende. Wegen des überwältigenden Andrangs hat der Gropius-Bau seit einiger Zeit die Öffnungszeiten verlängert und lässt bis zehn Uhr abends noch Besucher ein. Die Ausstellung zeigt rund 150 hochkarätige und teils unbekannte Werke der Künstlerin. Es ist die größte Kahlo- Schau, die es in Deutschland je gab.
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