| Kirchner-Schau endet mit über 135 000 Besuchern |
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| Samstag, 07. August 2010 um 07:31 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit über 135 000 Besuchern geht am Sonntag im Frankfurter Städel die große Kirchner-Retrospektive zu Ende. Mit der umfassenden Werkschau sei es gelungen, «einen frischen Blick auf die verblüffende Modernität Kirchners zu werfen und ein neues, jüngeres Publikum für Kirchner zu begeistern», sagte Städel- Sprecher Axel Braun am Freitag. Zudem wurde mit der Schau, der ersten Retrospektive über den Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner (1880- 1938) seit 30 Jahren in Deutschland, auch die Forschung bereichert: So entdeckte etwa Kurator Felix Krämer im Städel-Depot ein bislang unbekanntes Kirchner-Gemälde, das als Fälschung gegolten hatte.
Am Samstag und Sonntag zwischen 10.00 und 20.00 Uhr besteht die letzte Chance, die bereits einmal verlängerte Schau zu besuchen. Zu den Höhepunkte gehören einige der berühmten Straßenszenen wie «Die Straße» (1913) aus dem Museum of Modern Art in New York und die «Marcella» (1909/1910) aus Stockholm. Insgesamt sind rund 180 Gemälde, Skulpturen und Papier-Arbeiten des «Brücke»-Künstlers zu sehen.
Das Städel verfügt selbst über eine der weltweit bedeutendsten Kirchner-Sammlungen. Städel-Direktor Max Hollein verbuchte damit nach der vielbeachteten Botticelli-Ausstellung einen weiteren Erfolg. Diese war mit rund 367 000 Besuchern die erfolgreichste in der ungefähr 200-jährigen Geschichte des Hauses.
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