| Berlin Biennale endet - Erneut großes Interesse |
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| Montag, 09. August 2010 um 06:50 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst ist nach Angaben der Veranstalter beim nationalen und internationalen Publikum auf großes Interesse gestoßen. Die seit Mitte Juni laufende Schau ging am Sonntagabend mit einer Diskussionsrunde zu dem rumänischen Konzeptkünstler Ion Grigorescu zu Ende. Als Kuratorin zeichnete dieses Jahr Kathrin Rhomberg verantwortlich, die vorher bei der Wiener Secession und im Kölner Kunstverein gearbeitet hat.
«Auch in ihrer sechsten Ausgabe war die Berlin Biennale eine Plattform für Diskussionen und Sichtweisen, die für die zeitgenössische Kunst grundlegend sind und sich von Kunstmarkt und Institutionen unabhängig formulieren», sagte Sprecher Denhart von Harling der Nachrichtenagentur dpa. Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung hatten 45 Künstler aus aller Welt einen Einblick in aktuelle Tendenzen des Kunstschaffens gegeben.
Die Berlin Biennale wird seit 1998 vom Ausstellungshaus Kunst- Werke (KW) organisiert. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Projekt mit jeweils 2,5 Millionen Euro. Dieses Jahr stand die Schau unter dem Motto «was draußen wartet». Zu sehen waren unter anderem Werke von Mark Boulos (USA), Phil Collins (Großbritannien), Marcus Geiger (Schweiz), Nilbar Güres (Türkei) und Michael Schmidt (Deutschland). Besucherzahlen geben die Organisatoren traditionell nicht an, weil sie sich nicht an der Größe der Veranstaltung messen lassen wollen.
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