| Museum Wiesbaden gibt Raubkunst an Eigentümer zurück |
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| Dienstag, 10. August 2010 um 06:36 Uhr | ||
Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Museum Wiesbaden gibt heute (Dienstag/11.00) ein von den Nazis geraubtes Bild an die Erben der früheren jüdischen Besitzer zurück. Das Gemälde wird dem niederländischen Barockmaler Pieter de Grebber (1600-1653) zugeschrieben. Es hatte früher dem Berliner Kunsthandelsunternehmer Jakob Oppenheimer und seiner Frau Rosa gehört. Nach Museumsangaben hatte das NS-Regime 1933 die Firma zerschlagen, zu der auch eine Galerie gehörte. Die Bestände wurden unrechtmäßig versteigert.
Das Museum selbst hatte das «Doppelbildnis eines jungen Paares» 1937 von einer Wiesbadener Galerie erworben. Eine Anwältin der Erbengemeinschaft wird zu der Rückgabe erwartet. Das Wiesbadener Museum überprüft derzeit die genaue Herkunft von etwa 220 Kunstwerken, die zwischen 1935 und 1945 erworben wurden.
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