| Museumsrundgang 10.08.2010 |
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| Dienstag, 10. August 2010 um 06:36 Uhr | ||
«Der Fluss Kongo»: Mehr als 170 Werke
Paris (dpa) - Einer Reise durch Zentralafrika gleicht die Ausstellung «Der Fluss Kongo» im Pariser Museum für Stammeskunst «Quai Branly». Die rund 250 Exponate, darunter Masken, Statuetten, Fetische und wissenschaftliche Dokumente, geben einen Überblick über die kulturellen und künstlerische Traditionen der Länder des Kongobeckens: Gabun, der Volksrepublik Kongo und der Demokratischen Republik Kongo. Die Ausstellung dauert bis zum 3. Oktober. www.quaibranly.fr
Media Arts Festival in Japan
Tokio (dpa) - Japanische Kunst in der alten Kaiserstadt Kyoto - das müssen nicht immer nur buddhistische Tempel, Kalligraphie oder traditionelle Teezeremonie sein. Wer einen Einblick in die moderne junge Kunst Japans gewinnen möchte, für den bietet sich das Japan Media Arts Festival in Kyoto an. Vom 2. bis 12. September dreht sich dort im Kyoto Art Center sowie im Kyoto International Manga Museum alles um japanische Medienkunst. Der Veranstaltungsreigen reicht von Präsentationen junger Manga-Künstler wie Makoto Yukimura und Ranjo Miyake sowie anderer zeitgenössischer japanischer Werke über Aufführungen von Animationsfilmen bis hin zu Symposien über Medienkunst in Japan.
«Napoleons Hochzeit» mit Marie Louise in Wien
Wien (dpa) - Im Frühjahr 1810 heiratete Napoleon Bonaparte die Habsburger Kaisertochter Marie Louise. Bei der Vermählung der 18-Jährigen mit dem Kaiser von Frankreich handelte es sich um eine «Hochzeit unter Feinden» aus politischen Gründen. Die österreichische Erzherzogin beugte sich der Zwangs-Eheschließung als Opfer für das Vaterland. Zum 200-Jahr-Jubiläum von «Napoleons Hochzeit» zeigt die Wiener Wagenburg in Schönbrunn eine gleichnamige Schau, die die Hintergründe und Umstände des ebenso ungewöhnlichen wie glanzvollen Ereignisses aufdeckt. Unter anderem werden die Hochzeitskutsche mit subtil erotischem Dekor sowie großformatige Gemälde und Originalkostüme für Hochzeitsgäste des Wiener und des Pariser Hofes. Die Ausstellung ist bis zum 31. Dezember zu sehen. http://www.khm.at/de/wagenburg/ausstellungen
«Cabanel, die Schönheit des Kitsches»: Mehr als 300 Werke
Montpellier (dpa) - Alexandre Cabanel (1823-1889) war einer der berühmtesten Maler seiner Zeit. Sein Ruf ging auf seine historischen, mythologischen und allegorischen Darstellungen zurück, aber auch auf seine Malerei üppiger nackter Frauen in Bonbonfarben. Unter dem Titel «Cabanel, die Schönheit des Kitsches» zeigt das Kunstmuseum in Montpellier in Südfrankreich, das Musée Fabre, rund 300 Werke des Künstlers, der in der Tradition von Ingres steht. Die Ausstellung dauert bis zum 5. Dezember. www.museefabre.com
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