| Cottbuser Kunstmuseum zeigt Spitzenwerke |
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| Sonntag, 15. August 2010 um 08:38 Uhr | ||
Cottbus (dpa/bb) - Im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus wird an diesem Sonntag (15.8.) die Ausstellung «Farbwelten. Von Monet bis Yves Klein» eröffnet. Sie zeigt Werke der klassischen Moderne von den Kunstmuseen Krefeld und umspannt das Schaffen aus sieben Jahrzehnten. Die Schau gilt als diesjähriger Höhepunkt der Cottbuser Einrichtung. Zu sehen sind rund 50 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen von 35 renommierten Künstlern aus den Jahren 1891 bis 1962. Das Spektrum reicht von den Hauptwerken des Impressionismus über Expressionismus, Kubismus und Konstruktivismus bis zur Abstrakten Kunst.
Zu den vorgestellten Künstlern gehören Ernst Barlach, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Claude Monet, Emil Nolde und Pablo Picasso. Die Werke markierten die Emanzipation der Farbe in der Malerei, hieß es. Das Spektrum reicht von Monets impressionistischer Farblandschaft an der Themse über die kraftvollen Farben der Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff oder Heinrich Campendonk bis zur Autonomie der Farbe in den Werken von Piet Mondrian und Yves Klein. Den Schlussakkord der Exhibition bilden drei weiße Bilder von Piero Manzoni, Antoni Tàpies und Lucio Fontana. Die Ausstellung ist bis 24. Oktober in Cottbus zu sehen.
Das 1897 gegründete Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst in Deutschland. Repräsentative Teile davon sind wegen Umbauarbeiten im Museum in der Zeit von Oktober 2009 bis Juni 2011 auf Reisen. Die Schau war vor Cottbus in Bremen, Erfurt und Würzburg zu sehen. Im Anschluss zieht sie weiter nach Freiburg im Breisgau und Rotterdam in Holland.
http://www.museum-dkw.de/ausstellungen.htm
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