| Bielefelder Kunsthallen-Chef Kellein geht in die USA |
|
|
|
| Mittwoch, 18. August 2010 um 06:53 Uhr | ||
Bielefeld (dpa/lnw) - Die Kunsthalle Bielefeld verliert ihren langjährigen Leiter Thomas Kellein. Nach vierzehn Jahren geht der 55- jährige Kunsthistoriker Anfang 2011 in die USA zur Chinati Foundation (Texas). «Er hat für ein internationales Niveau gesorgt in einer Stadt, in der man es nicht unbedingt erwartet», sagte Kunsthallen- Sprecherin Christiane Heuwinkel am Dienstag in Bielefeld. An der Chinati Foundation folgt Kellein auf Marianne Stockebrand, die das Museum im Südwesten von Texas seit 1994 geleitet hatte. Die Stiftung war 1986 von dem Künstler Donald Judd ins Leben gerufen worden. Sie zeigt dessen Werke, aber auch Installationen anderer Künstler.
Kellein hatte als Direktor der Bielefelder Kunsthalle 2002 eine international beachtete Ausstellung von frühen Werken des 1994 gestorbenen Minimalisten Judd präsentiert. Kellein hatte seine Laufbahn an der Staatsgalerie in Stuttgart begonnen. Bevor er 1996 nach Bielefeld kam, war er Leiter der Kunsthalle in Basel. Wer sein Nachfolger werde, sei noch unklar, sagte die Sprecherin. «Unsere Ansprüche sind hoch.»
|
























































