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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Kunsthalle Bielefeld hat begehrte Schätze im Keller Von Regina Doblies, dpa PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. August 2010 um 07:25 Uhr

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Bielefeld/Bonn (dpa/lnw) - Zwei leuchtend rote Papageien breiten ihre Flügel vor dem üppig wuchernden Grün des Dschungels aus. Während seiner Südsee-Reise im Jahr 1914 hat Emil Nolde das Bild «Tropenwald» gemalt, seit 1951 ist es im Besitz der Kunsthalle Bielefeld. Zu sehen bekommen die Bielefelder dieses Gemälde jedoch nur selten, denn Noldes Südsee-Landschaft lagert zumeist im unterirdischen Depot.

 

Etwa 500 Gemälde, 200 Skulpturen und 4500 Grafiken umfasst die Sammlung der Kunsthalle Bielefeld, doch sind deren Räume zu klein, um diesen reichen Eigenbesitz dauerhaft präsentieren zu können. Demnächst geht ein Teil der Werke auf Reisen: Unter dem Titel «Die unbekannte Sammlung» zeigt die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn vom 5. November bis 23. Januar 120 Exponate aus Bielefeld.

 

Seit dem Beginn der Sammlungstätigkeit für das Bielefelder Kunstmuseum in den 1920er Jahren ist der Bestand, dessen Schwerpunkt auf der Klassischen Moderne liegt, inzwischen aber auch viele Werke zeitgenössischer Kunst umfasst, kontinuierlich gewachsen. Dass Exponate aus Bielefeld große Ausstellungen in aller Welt bereichern, ist nicht ungewöhnlich. «Eine Handvoll ist immer an andere Museen verliehen», sagt Daniel Neugebauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kunsthalle Bielefeld.

 

So ist Andy Warhols mehr als 5 Meter breites «Yarn Painting» zurzeit in New York zu sehen. Demnächst reist «Walchensee mit Springbrunnen» von Lovis Corinth von Köln aus weiter nach Texas. Mehr als 50 Leihanfragen gehen jährlich bei der Bielefelder Kunsthalle ein, doch bei der Anfrage aus Bonn verschlug es Kunsthallen-Direktor Thomas Kellein zunächst einmal die Sprache. «Es ist eine große Ehre, einen Teil unseres Eigenbesitzes in der Bundeskunsthalle zeigen zu dürfen. Denn damit stehen wir in einer Reihe mit der Sammlung Winterthur und der Guggenheim-Sammlung, die zuvor dort zu sehen waren», betont er.

 

Bis in die 90er Jahre hinein war die Bielefelder Sammlung, die bedeutende Werke unter anderem von Max Beckmann, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und August Macke umfasst, nahezu ständig in dem von dem amerikanischen Architekten Philip Johnson entworfenen kubischen Museumsbau zu sehen. Um ein größeres Publikum anzuziehen, realisert die Kunsthalle seitdem vier große Wechselausstellungen pro Jahr, die sich über alle drei Etagen des Hauses erstrecken. Mit diesen Präsentationen erzielt sie stets auch internationale Aufmerksamkeit. So wurden bei der bislang erfolgreichsten Ausstellung «Emil Nolde. Begegnung mit dem Nordischen» im Frühjahr 2008 rund 75 000 Besucher gezählt.

 

In einem seit langem geplanten Erweiterungsbau, der jedoch bislang am Geld scheiterte, könnte die städtische Kunstsammlung wieder dauerhaft präsentiert werden. Bis dahin lagern die Werke weiterhin im Depot auf 300 Quadratmetern: in völliger Dunkelheit, bei einer konstanten Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und wohltemperiert bei 20 bis 22 Grad. Nach ihrem Ausflug nach Bonn beenden sie erst im nächsten Sommer wieder für einige Wochen ihr Kellerdasein: Dann können auch die Bielefelder wieder «ihre» Sammlung in der Kunsthalle bewundern.

 



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