| Feininger-Galerie bekommt bis 2013 Künstlerhaus |
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| Samstag, 21. August 2010 um 07:25 Uhr | ||
Quedlinburg (dpa/sa) - Die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg will sich zu einem lebendigen Künstlerzentrum entwickeln. Dafür werden bis 2013 in einem Nebengebäude Künstlerwohnungen, Ateliers, Ausstellungsräume und eine Druckwerkstatt eingerichtet. Die Finanzierung für das mehr als 2,5 Millionen Euro teure Künstlerhaus steht, sagte Museumsleiter Björn Egging am Freitag der dpa. «Durch das Engagement der Stiftung Moritzburg konnten EU-Mittel, Spender und Förderer mobilisiert werden», sagte er. Die Galerie trägt den Namen des amerikanischen Malers und Grafikers Lyonel Feininger (1871-1956).
Bereits seit 2007 werde am Projekt «Schlossberg 11» gearbeitet. Drei Wohnungen und ebenso viele Ateliers sollen später vorwiegend jungen Künstlern den Raum geben, sich kreativ in der Unesco- Welterbestadt zu betätigen. «Die Nähe zu Feininger und die geplante Druckwerkstatt sind sicher inspirierend», sagte Egging. Die Idee für ein Künstlerhaus stamme bereits aus den 90er Jahren. «Aber es gab zunächst keine Aussicht auf eine Finanzierung.»
Im zukünftigen Künstlerhaus wird laut Egging ein möglichst hohes Niveau angestrebt. «Wir wollen vor allem internationale Künstler ansprechen», sagte er. Ob es Ausschreibungen geben wird oder die Künstler direkt angesprochen werden, sei noch unklar. Auch über die Aufenthaltsdauer gebe es noch keine klaren Vorgaben. «Wir sind konzeptionell noch am Anfang.» Derzeit schauen sich die Initiatoren deutschlandweit in Künstlerhäusern um, um von ihnen zu lernen.
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