| Frankfurter Sammler zeigt Leipziger Malerei |
|
|
|
| Samstag, 21. August 2010 um 07:25 Uhr | ||
Leipzig/Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Frankfurter Kunstsammler Fritz P. Mayer will eine Galerie mit Werken der «Leipziger Schule» im Tübke-Haus eröffnen. Sie soll im September in Leipzig in dem früheren Wohn- und Arbeitshaus des Malers und Grafikers Werner Tübke (1929- 2004) eröffnet werden. «Zu Beginn sind 25 meist großformatige Bilder zu sehen, dann soll es im Turnus von einem halben Jahr wechselnde Ausstellungen geben», sagte der Galerist Karl Schwind am Freitag der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht der «Leipziger Volkszeitung».
Textilfabrikant Mayer sammelte zunächst Werke des 19. Jahrhunderts. Nach dem Fall der Mauer wandte er sich der inzwischen weltberühmten gegenständliche Leipziger Malerei zu. Die «Sammlung Fritz P. Mayer - Leipziger Schule» zieht in den renovierten und umgebauten ersten Stock der repräsentativen Villa ein. Im Dachgeschoss hat dort die Tübke-Stiftung ihr Domizil, die einen umfassenden Einblick in das Leben und Werk des Malers gibt und Arbeiten aus all seinen Schaffensperioden zeigt. Schwind betreut die künstlerischen Nachlässe von Tübke und Wolfgang Mattheuer sowie zahlreiche Leipziger Künstler.
Vom 11. September an zeigt die neue Galerie zunächst Arbeiten von Tübke und Mattheuer sowie Bernhard Heisig, Willi Sitte, Ulrich Hachulla, Arno Rink und auch vom jungen Michael Triegel, der derzeit Papst Johannes Benedikt XVI. porträtiert.
http://www.tuebke-stiftung-leipzig.de
Tags: t
|
























































