| Rheinstädte planen «längste Museumslandschaft Europas» |
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| Samstag, 21. August 2010 um 07:25 Uhr | ||
Koblenz (dpa/lrs) - Die Museen im Rheinland könnten künftig gemeinsam international vermarktet werden. Die Oberbürgermeister von Koblenz, Bonn, Köln und Düsseldorf stehen in Gesprächen über das Kulturprojekt der «längsten Museumslandschaft Europas», wie die Stadt Koblenz am Freitag mitteilte. Knapp 100 Museen lockten auf mehr als 100 Kilometern jährlich Millionen Kulturtouristen an den Rhein - darunter etwa die Bundeskunsthalle in Bonn oder das Arp-Museum in Remagen (Kreis Ahrweiler). Bei einer Schiffstour auf dem Rhein intensivierten mehrere Stadtoberhäupter und Experten am Freitag die Planungen für eine internationale touristische Vermarktung.
«Von einer Kulturkooperation kann die gesamte Rheinregion zwischen Düsseldorf und Koblenz auch wirtschaftlich profitieren», erklärten die Oberbürgermeister anschließend gemeinsam. Kulturtouristen seien einkommensstark und ausgabefreudig. «Koblenz kann hier eine wichtige Scharnierfunktion übernehmen», sagte der Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (SPD) mit Blick auf die Lage der Stadt am Eingang zum Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal. So könnten Kulturtourismus und «Premiumwandertourismus» zusammenfinden.
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