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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Hamburger Gängeviertel - Künstler feiern Geburtstag Von Jenny Tobien, dpa PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. August 2010 um 07:25 Uhr

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Vor einem Jahr besetzten rund 200 Künstler das Hamburger Gängeviertel und sorgten bundesweit für Aufsehen. An diesem Wochenende feiern die Kreativen den ersten Geburtstag. Gemeinsam mit der Stadt wird an einem Konzept für die Zukunft gefeilt.

 

Hamburg (dpa) - Im Gängeviertel wird gewerkelt, gehämmert und gemalt. Die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Kunstmarkt und Kinderprogramm laufen auf Hochtouren. «Wir wollen an die ersten Tage und Wochen erinnern», sagt Architekt und Mit-Initiator Heiko Donsbach. Zudem sollen die bisherigen Erfolge gefeiert werden.

 

Rückblick: Am 22. August 2009 besetzen rund 200 Künstler die alten Häuser an der Caffamacherreihe. Galerien werden eingerichtet, dazu gibt es Musik, Diskussionen und Party. Alleine am ersten Wochenende strömen nach Angaben der Initiative «Komm in die Gänge» 3000 Besucher in das historische Arbeiter-Viertel. Die Künstler wollen die denkmalwürdigen Gebäude vor dem Abriss retten und auf die Raumnot von Kreativen hinweisen. Nach zähem Ringen und langen Verhandlungen kauft die Stadt Ende 2010 das Gängeviertel für 2,8 Millionen Euro von einem niederländischen Investor zurück, die Künstler dürfen Teile der Gebäude nutzen.

 

Aber wie geht es weiter, in dem bunten Quartier, im Herzen der Hansestadt? Gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft soll bis Herbst ein Antrag erarbeitet werden, im Gängeviertel ein Sanierungsgebiet einzurichten. Bei einem Rundgang am Freitag konkretisierten die Initiatoren von «Komm in die Gänge» ihre Pläne. Neben Ateliers und Wohnungen soll es auch Gewerbeflächen und Raum für soziale Projekte geben. «Es handelt sich um ein kulturelles Erbe, und das gilt es zu erhalten», erklärt Donsbach. Die Rede ist von einem selbstverwalteten Viertel, offen nach außen und innen.

 

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) erklärte im «Hamburger Abendblatt» (Freitag), dass die Stadt «einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag» für die Sanierung bereitstellen werde: «Im September wollen wir zum Abschluss kommen, damit wir Ende Oktober eine Senatsentscheidung über das neue Entwicklungskonzept herbeiführen können. Dann hätten wir binnen eines Jahres eine Neukonzeptionierung für das Gängeviertel geschaffen», sagte sie. Zur weiteren Zeitplanung erklärte Hajduk: «Ende 2011 sollen die ersten Häuser durch sein. Insgesamt dauert die Sanierung voraussichtlich vier Jahre.»

 

Lob gab es selbst von der Opposition: Die vor einem Jahr mit unsicherem Ausgang gestartete Besetzung des Gängeviertels sei «eine Erfolgsgeschichte sowohl für die Künstlerinitiative als auch für die Stadt Hamburg» geworden, sagte SPD-Stadtentwicklungsexperte Andy Grote am Freitag. «Der gemeinsame Weg mit der Initiative ist richtig, und die Sanierungskosten sind gut angelegtes Geld. Hier wird ein wertvolles Stück Hamburg erhalten und neu belebt», sagte Grote.

 

Die Initiatoren schreiben in der Festschrift zum ersten Geburtstag von einem Ort zum Leben und Arbeiten, an dem sie gemeinsam Neues entwickeln wollen: «Dieser Traum ist noch lang nicht Wirklichkeit. Aber es geht voran und jeder kann ihn mitträumen.»

 

 

http://das-gaengeviertel.info/

 



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