| Kunst aus Gugging beim Kunstfest Weimar |
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| Montag, 23. August 2010 um 06:37 Uhr | ||
Weimar (dpa) - Zeichnungen und Gemälde, die in keine gängige Kunstrichtung passen, sind Gegenstand einer Ausstellung des Kunstfestes Weimar. Das Neue Museum zeigt seit Sonntag 120 Arbeiten aus dem Künstlerhaus Gugging bei Wien. Sie stammen von 25 psychisch kranken Künstlern. Unter dem Titel «art/brut: gugging classics.!» werden bis zum 10. Oktober Zeichnungen, Malereien und Objekte aus 40 Jahren gezeigt. Das Kunstfest beschäftigt sich in diesem Jahr unter dem Motto «Irrlichter» mit der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn.
Die Arbeiten seien unbeeinflusst von anderer Kunst, sagte der Arzt Johann Feilacher, der Kurator der Ausstellung ist. «Sie schöpfen aus dem eigenen Inneren und kümmern sich nicht um andere.» Für Feilacher ist der Vielzeichner und Vielschreiber August Walla (1926-2001) einer der wichtigster Künstler der «Art Brut» (Rohe Kunst). Das Künstlerhaus ging aus einer psychiatrischen Klinik hervor.
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