| Museumsrundgang - 24.08.2010 |
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| Dienstag, 24. August 2010 um 06:33 Uhr | ||
Hommage an den Futurismus - «Mendini & Depero» in Rovereto
Rovereto (dpa) - Eine besondere Hommage an den futuristischen Künstler Fortunato Depero (1892-1960) und den Futurismus allgemein bietet jetzt das engagierte «Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Trento und Rovereto» (MART). In der Schau «Mendini > Depero» zeigt das Museum eigens für die Hommage gefertigte Möbel und Wandteppiche des italienischen Künstlers, Architekten und Designer Alessandro Mendini. Viele der Werke sind ihrerseits an Werken Deperos inspiriert und kommunizieren mit diesen für den Besucher sichtbar in einer multimedialen Schau. Außerdem sind Klassiker Mendinis zu sehen, wie etwa «Der Proust-Sessel» von 1978 oder «Das Kandinsky-Sofa» aus demselben Jahr. Die Schau ist noch bis zum 17. Oktober in Rovereto zu bewundern.
Liebe von Merkur und Herse im Prado-Museum
Madrid (dpa) - Acht gigantische Wandteppiche von Willem de Pannemaker erzählen die Liebesgeschichte des Gottes Merkur und der Königstochter Herse. Der Brüsseler Künstler war einer der größten Teppichknüpfer der Renaissance und arbeitete für viele europäische Königshäuser. Im Prado-Museum in Madrid ist noch bis zum 26. September die Serie der um 1570 entstandenen Werke zu sehen. Die Teppiche sind mit Gold- und Seidenfäden durchwebt und von den Versen des römischen Dichters Ovid inspiriert. Dem Prado-Museum gelang es, die acht Werke erstmals in einer Ausstellung zu vereinen. Der aus einer berühmten flämischen Weberfamilie stammende Pannemaker hatte unter anderem für die Höfe von Karl V. und dessen Sohn Philipp II. gearbeitet
Ägyptisches Museum zeigt antike Münzen
Kairo (dpa) - Das Ägyptische Museum in Kairo zeigt in seiner neuesten Sonderausstellung antikes Geld aus den eigenen Beständen. Die repräsentative Schau «Münzen im Spiegel der Epochen» spannt einen Bogen von der Anfängen der Münzprägerei unter den kleinasiatischen Lydern im 7. Jahrhundert v. Chr. bis in die römische Zeit. Über griechische Händler an der kleinasiatischen Küste breitete sich das Münzgeld auch bald in Ägypten aus. Archäologen finden bei Ausgrabungen im Nilland immer wieder Münzen aus verschiedenen Epochen, von der pharaonischen bis zur hellenischen. Wie lange die Ausstellung läuft, wurde bislang nicht bekanntgegeben.
Mexiko zeigt die «Gesichter der Götter»
Mexiko-Stadt (dpa) - Das Anthropologische Museum in Mexiko-Stadt zeigt bis Ende Oktober in der Sonderausstellung «Rostros de la Divinidad» («Gesichter der Göttlichkeit») antike Totenmasken der Maya. Für Kuratorin Sofía Martínez del Campo Lanz sind die 147 Stücke wie «antike Fotografien» der Gesichter der Maya-Bevölkerung. Antikem Glauben zufolge sollten es die meist grünen Masken aus Obsedian, Hämatit oder Muscheln den Verstorbenen ermöglichen, nach ihrem Tod zu Göttern zu werden. Ab November 2010 werden die Exponate in Neapel gezeigt, voraussichtlich ab Januar 2011 in Paris. www.inah.gob.mx
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