| Urheberschaft von Kaugummi-Bildern vor Gericht |
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| Donnerstag, 26. August 2010 um 06:33 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa) - Ein bizarrer Streit um Bilder mit angekauten Kaugummis aus den 1970er Jahren beschäftigt seit Mittwoch das Düsseldorfer Landgericht. Eine frühere Kunststudentin, die seinerzeit Dutzende der Bilder mit Kaugummistreifen im Auftrag des Künstlers Francois Morellet hergestellt hatte, klagt auf die Urheberschaft mehrerer Werke.
Sechs der Collagen waren im vergangenen Jahr in Düsseldorf in einer Ausstellung zur sogenannten «Eat Art» ausgestellt worden - unter dem Namen Morellets. Sie zeigen unzerkaute Kaugummis und jeweils einen angebissenen Streifen, die in einer bestimmten Ordnung auf eine schwarze Leinwand geklebt wurden.
Die 59-jährige Klägerin macht geltend, dass sie vor rund 40 Jahren die Kaugummis nicht wie vorgegeben zerkaut, sondern nur angebissen habe. Außerdem sei sie auch bei der Anordnung der Kaugummistreifen auf der Leinwand von der Vorgabe abgewichen. Sie verlangt nun, dass sie als Urheberin der Kunstwerke genannt wird. Das Urteil soll am 8. September verkündet werden.
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