| Ausstellung und Mail-Art-Projekt zu «Afghanistan» |
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| Freitag, 27. August 2010 um 06:36 Uhr | ||
Weimar (dpa/th) - Afghanistan steht im Mittelpunkt einer Kunstausstellung im Oktober in Weimar. Dabei werden verschiedene Facetten des vom Bürgerkrieg gepeinigten Landes in Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie, Objektkunst und Performance aufgegriffen. Etwa 130 Künstler aus mehreren Ländern - darunter aus Russland, Tschechien und auch Afghanistan - haben sich nach Angaben der Kuratoriums mit 3000 Werken angemeldet. Vor allem junge Künstler haben die Chance, ihre Werke ohne Auswahl durch eine Jury auszustellen und zu verkaufen. Die Schirmherrschaft hat Bazon Brock, Professor für Kunst und Ästhetik der Universität Wuppertal.
Verbunden ist die Ausstellung mit einem Mail-Art-Projekt «Gruß nach Afghanistan. Zeichen der Demokratie». Das Kuratorium will nach eigenen Angaben an diesem Freitag alle Bundestagsabgeordneten und Studenten der Bundeswehrhochschulen in München und Hamburg anschreiben. Sie werden gebeten, eine vorgefertigte Postkarte mit Texten, Bildern oder Kollagen zum Thema Afghanistan zu gestalten. Die Antworten sollen während der Ausstellungszeit auch in Kundus präsentiert werden.
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