| Skulpturenweg bei Burg Schlitz deutlich gewachsen |
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| Samstag, 28. August 2010 um 08:10 Uhr | ||
Görzhausen (dpa/mv) - Der Skulpturenweg an der Burg Schlitz, eines der bekanntesten Kunstprojekte in der Mecklenburgischen Schweiz, ist deutlich gewachsen. «Die neuen Arbeiten aus Stein, Metall und Holz werden an diesem Samstag zum zehnjährigen Jubiläum vorgestellt», sagte der Initiator und Bildhauer Wilfried Duwentester am Freitag. Mit zehn neuen Arbeiten stehen nun insgesamt 25 Skulpturen zwischen Görzhausen, dem Röthelberg und der Burg Schlitz bei Teterow (Kreis Güstrow). Der Weg durch den bekannten Landschaftspark bis zum Röthelberg zählt den landschaftlich reizvollsten im Nordosten und wird jährlich von tausenden Touristen aufgesucht.
Zu den neuen Arbeiten gehört ein etwa zehn Tonnen schwerer Riesenstein, den Duwentester «aufgeklappt» hat. Weitere Arbeiten des 63-Jährigen sind Metall-Stein-Variationen, andere Künstler haben unter anderem einen überdimensionalen Stuhl sowie Metallskulpturen beigesteuert. Zu den Ausstellern gehören Bernd Überall aus Mallorca und Reinhard Rösler aus Leipzig.
Duwentester stammt aus Berlin und zog 1993 ins kleine Görzhausen, das hinter dem Landschaftpark Burg Schlitz liegt. Dieser gilt als «Wiege der Mecklenburgischen Schweiz». Der Park verwildert aber zunehmend und wird von seinem derzeitigen Besitzer landschaftspflegerisch kaum gepflegt. Der Skulpturenweg soll an die Arbeit von Hans Graf von Schlitz (1763-1831) anknüpfen. Graf von Schlitz, einst preußischer Diplomat, hat im hügeligen Park mehr als 40 steinerne Denkmale hinterlassen, die heute eine Touristenattraktion sind.
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