| «Nude Visions»: Ausstellung zeigt Aktfotografie |
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| Samstag, 28. August 2010 um 08:10 Uhr | ||
Leipzig (dpa/sn) - Von Neo Rauch zu nackten Tatsachen: Die Geschichte der Aktfotografie ist Thema der neuen Sonderausstellung im Leipziger Museum der bildenden Künste. «Nude Visions» zeigt mehr als 200 Fotografien aus der Sammlung des Münchner Stadtmuseums. Die Schau ist von Sonntag an für die Besucher geöffnet. Sie folgt auf die Neo- Rauch-Retrospektive, die am 15. August zu Ende gegangen war.
«Nude Visions - 150 Jahre Körperbilder in der Fotografie» vereint nach Museumsangaben neben Fotos zum Thema «unbekleidete menschliche Körper» auch Mappenwerke, Zeitschriften und Bücher. Zudem könnten die Besucher rund 70 zeitgenössische Arbeiten aus der Sammlung von Thomas Olbricht begutachten, teilte das Museum am Freitag in Leipzig mit. Die Schau ist bis zum 7. November geöffnet.
Die Ausstellung will auch die veränderten Darstellungsformen von Körperlichkeit und das gewandelte Geschlechterverständnis illustrieren. Die Ausstellung gliedert sich in Themenbereiche wie Freikörperkultur, Akademien sowie Exotik im 19. Jahrhundert und Avantgarden der 20er sowie 30er Jahre.
«Nude Visions» ist nach der Neo-Rauch-Retrospektive die nächste große Sonderausstellung im Museum der bildenden Künste in diesem Jahr. Die Schau des Künstlers hatte so viele Besucher in das Museum gezogen wie keine zuvor. Zu «Neo Rauch.Begleiter» kamen an 120 Tagen 99 028 Gäste.
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