| Lisiewsky-Schau im Schloss Mosigkau eröffnet |
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| Montag, 30. August 2010 um 06:39 Uhr | ||
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Späte Ehre für Christoph Friedrich Reinhold Lisiewsky (1725-1794): Mehr als 200 Jahre nach seinem Tod wird der Hofmaler erstmals gewürdigt. Die Kulturstiftung Dessau- Wörlitz und das Staatliche Museum Schwerin haben das Werk des Porträtmalers zusammengetragen und zu einer Ausstellung konzipiert. Am Samstag wurde im Schloss Mosigkau in Dessau-Roßlau die Ausstellung «Teure Köpfe» mit 150 Gemälden von Lisiewsky eröffnet. Danach ist sie vom 10. Dezember bis 6. März 2011 in Schwerin zu sehen.
Dem Engagement der Menschen in Dessau-Wörlitz und Schwerin sei es zu verdanken, dass der weitgehend unbekannte Künstler jetzt gewürdigt werde, sagte Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) bei der Ausstellungseröffnung. «Das Gartenreich wird damit in seiner ganzen Ausdehnung und kulturellen Vielfalt um eine Attraktion reicher und für Touristen somit noch reizvoller», sagte Haseloff.
Lisiewskys Arbeiten sind nach Auskunft der Kulturstiftung Dessau- Wörlitz trotz ihres hohen künstlerischen Ranges bislang weder wissenschaftlich noch mit einer Ausstellung gewürdigt worden. Die Schau zeigt Porträts von Friedrich Herzog zu Mecklenburg- Schwerin und Fürst Franz von Anhalt-Dessau, aber auch von Johann Sebastian Bach, Bürgern aus Leipzig und Adeligen aus Preußen. Er zählt zu den bedeutendsten Porträtmalern des 18. Jahrhunderts in Deutschland.
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