| Kulturhauptstadt an der Ruhr endet mit Besucherrekord |
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| Mittwoch, 01. Dezember 2010 um 06:42 Uhr | ||
Essen (dpa) - Die Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet endet mit einem Besucherrekord. Bis Ende November seien bereits mehr als zehn Millionen Gäste gezählt worden, sagte Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen der Nachrichtenagentur dpa. Bisher hatte die Kulturhauptstadt des Jahres 2008 Liverpool mit 9,7 Millionen Besuchern den Spitzenwert gehalten.
Die Ruhrgebietszahl enthalte nicht die Teilnehmer der Loveparade in Duisburg, sagte Pleitgen. Dies gebiete die Pietät. Bei dem Techno- Fest hatte es Ende Juli eine Katastrophe mit 21 Toten und rund 500 Verletzten gegeben.
Die Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet umfasste bei einem Etat von gut 61 Millionen Euro 300 Projekte und rund 5000 Veranstaltungen. Cheforganisator ist der gebürtige Duisburger und ehemalige WDR- Intendant Fritz Pleitgen. Sein Ziel war ein Programm für die breite Bevölkerung, nicht nur das Kulturpublikum, wie er immer wieder betonte. Deshalb gab es eine Mischung aus breitenwirksamen Angeboten wie dem ruhrgebietsweiten «Day of Song» und Hochkultur.
Die Kulturhauptstadt habe neue Bilder über das einst von der Industrie stark geprägte Ruhrgebiet gezeigt, die um die Welt gingen, sagt Pleitgen. Nach dem Ende des Festjahres sollen mehrere Großprojekte in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt werden. In der Diskussion ist auch die Gründung einer Ruhr.2010- Nachfolgegesellschaft.
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