| Frankfurter Schirn zeigt surreale Objektkunst |
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| Donnerstag, 02. Dezember 2010 um 06:47 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa) - Zu ihrem 25-jährigen Bestehen stellt die Frankfurter Kunsthalle Schirn mit 180 Werken von 51 Künstlern dreidimensionale Objekte des Surrealismus vor. Die Kunstepoche zu Anfang des 20. Jahrhunderts verweist auf eine «ver-rückte» Wirklichkeit zwischen Traum und Unterbewusstem. In der Ausstellung vom 11. Februar bis zum 29. Mai 2011 werden Objekte von populären Künstlern wie Man Ray und Picasso gezeigt, aber auch Kunst von bisher unbekannten Underdogs. Sie alle verbindet das Bedürfnis, durch ihre Kunstobjekte den Betrachter zu schockieren und eine Veränderung seiner Sicht auf die Welt hervorzurufen.
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SURREALE DINGE. SKULPTUREN UND OBJEKTE VON DALÍ BIS MAN RAY
11. Februar - 29. Mai 2011
„Schön wie die Begegnung einer Nähmaschine mit einem Regenschirm auf einem Operationstisch“ – dieses berühmte Zitat des Dichters Comte de Lautréamont beschreibt einen zentralen Aspekt surrealistischer Kunsttheorie. Besonders in den fremdartigen und skurrilen Objekten und Skulpturen der Surrealisten manifestiert sich das Zusammenspiel von Gegensätzlichem, die ver-rückte Wirklichkeit, die auf Unterbewusstes und Traumhaftes verweist.
Die umfassende Ausstellung in der SCHIRN konzentriert sich erstmals mit rund 150 Werken ausschließlich auf die dreidimensionalen Arbeiten der Surrealisten. Viele davon wirken aus heutiger Perspektive kaum historisch, sondern im Gegenteil überraschend frisch und zeitgenössisch. Die Auswahl der präsentierten Künstler der surrealistischen Epoche von 1925-1945 umfasst sehr populäre Namen wie Duchamp, Magritte, Dalí, Picasso und Miró, aber auch viele andere Künstlerinn...