| Wiesbadener Galerie zeigt Werke von James Rizzi |
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| Montag, 06. Dezember 2010 um 07:01 Uhr | ||
Wiesbaden (dpa) - Rund 150 Werke des New Yorker Pop-Art-Künstlers James Rizzi zeigt eine Ausstellung in Wiesbaden, die am Samstag eröffnet wurde. In der Art Gallery sind bis zum Jahresende kleine und große, erschwingliche und sündhaft teure Gemälde und Grafiken zu sehen. Ihr gemeinsames Merkmal: alle sind sehr bunt und sehr fröhlich. «Das Leben ist mein Thema», sagte der 60-jährige Künstler bei der Eröffnung. «Was immer ich auch male, ich versuche immer, so viel Farbe und Spaß reinzubringen wie möglich.» Jeder Betrachter könne und solle seine oft sehr detailreichen Bilder für sich selbst interpretieren.
«New York ist eine Stadt des Wandels», kommentierte er Veränderungen in seiner Heimatstadt, die auch ein Hauptmotiv seiner Arbeiten ist. In dem Viertel Soho, wo er lebt und arbeitet, gebe es Bestrebungen, Neubauten nur bis zu einer bestimmten Höhe zu erlauben: «Ich habe nichts gegen große und hohe Gebäude. New York ist die Stadt des Fortschritts, und Fortschritt lässt sich nicht aufhalten», kritisierte er.
Rizzi selbst hat sich immer wieder die Freiheit genommen, auch Kunst für kommerzielle Zwecke zu produzieren: «So lange es zu meinen Ideen passt und ich komplette künstlerische Freiheit habe, arbeite ich gerne mit Unternehmen zusammen.» Der frühere Straßenverkäufer hat unter anderem Turnschuhe, die er bei der Vernissage auch selbst trug, einen Boxmantel für Henry Maske, Häuser, Geschirr, Autos und eine Boeing gestaltet. Die Werke der Ausstellung werden zu Preisen zwischen 170 und 45 000 Euro zum Verkauf angeboten.
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