| Lotto: 57,4 Millionen Euro für Kunst und Soziales Von Lisa Krassuski, dpa |
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| Donnerstag, 09. Dezember 2010 um 06:49 Uhr | ||
Mit 57,4 Millionen Euro hat die Berliner Lotto-Stiftung 2010 Kunst-, Umwelt- und Sozialprojekte gefördert. Nun hat die Stiftung verraten, an welche Einrichtungen die letzte Finanzspritze in diesem Jahr ging.
Berlin (dpa/bb) - Geldsegen aus Glücksspielen für Soziales, Kultur und Umweltschutz: Mehr als 57,4 Millionen Euro wurden in diesem Jahr aus dem Füllhorn der Berliner Lotto-Stiftung über der Hauptstadt ausgeschüttet. Insgesamt wurden in diesem Jahr 125 Einrichtungen unterstützt, teilte die Klassenlotterie am Mittwoch mit. In der vierten Förderrunde vor Weihnachten erhielten 29 Einrichtungen insgesamt über 14,5 Millionen Euro. Darunter ging mit mehr als fünf Millionen Euro die größte Finanzspritze an den Bildungssenat für seine Jugendarbeit-Initiativen.
Zwei Millionen Euro flossen nach Charlottenburg in ein Wohnprojekt für schwule und bisexuelle Männer, rund 1,4 Millionen gab es als Zuschuss zur Sanierung der Villa Oppenheim. In den Räumen des Baus soll zukünftig die Kunstsammlung Charlottenburg ausgestellt werden - darunter 450 Ölgemälde, Aquarelle, Grafiken und Meissner Porzellan- Figuren. Der Landessportbund Berlin bekam rund eine Million Euro aus dem Fördertopf, die Jüdische Gemeinde erhielt 129 000 Euro für die Pflege historischer Friedhöfe.
Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Sie unterstützt Berliner Projekte aus dem sozialen, kulturellen, dem Sport- und Umweltbereich. Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 hat sie nach eigenen Anmgaben rund 4300 Vorhaben mit einer Gesamtsumme von über zwei Milliarden Euro gefördert.
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