| Eiskalt im Gasometer: Ruhr.2010 bibbert bis zum Schluss |
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| Freitag, 10. Dezember 2010 um 06:49 Uhr | ||
Oberhausen (dpa/lnw) - Die Anfang Januar im Schneesturm eröffnete Kulturhauptstadt hatte auch bei ihrer letzten Pressekonferenz mit eisiger Kälte zu kämpfen. Die Konferenz fand im 117 Meter hohen Stahl-Gasometer in Oberhausen statt, der praktisch nicht heizbar ist. Während der knapp 30-minütigen Ansprache von Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen bibberten vor allem die Kulturdezernenten, Bürgermeister und Medienleute, die Büroschuhe mit Ledersohlen gewählt hatten. «Die kälteste Pressekonferenz meines Lebens», sagte 2010-Geschäftsführer Olver Scheytt, und Dirigent Steven Sloane musste sich erst die Hände warmreiben, bevor er zur Bilanz des Musikprogramms ans Mikrofon ging.
Kalt soll es auch bleiben: Zum Abschlussfest am 18. Dezember auf Zeche Nordstern in Gelsenkirchen, das erneut unter freiem Himmel stattfindet, hat sich ein Skandinavientief mit Schneefall angekündigt, wie Ruhr.2010-Sprecher Marc Oliver Hänig sagte. «Damit schließt sich der Kühlkreislauf.»
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