| Urbane Kunst für ein Wochenende in Chemnitz |
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| Freitag, 10. Dezember 2010 um 06:49 Uhr | ||
Chemnitz (dpa/sn) - Die seit mehreren Jahren leerstehende Chemnitzer Markthalle verwandelt sich für ein Wochenende in ein Museum urbaner Kunst. Auf 4000 Quadratmetern stellen nationale und internationale Szenegrößen ihre Arbeiten aus, darunter vorwiegend Pop Art, Straßenkunst und Graffiti-Werke. Zu sehen sein werden gesprühte Arbeiten, bemalte Leinwände, Installationen, Objekte sowie digitale Kunstwerke auf Bildschirmen.
Nach Angaben der Chemnitzer Veranstalter, die die Idee des «Hallenkunst»-Projektes bereits vor mehreren Jahren entwickelten, reisen die 24 Künstler und zwei Künstlerkollektive beispielsweise aus Tschechien, Dänemark, Frankreich und Österreich an. Wird die Veranstaltung ein Erfolg, könne «Hallenkunst» wiederholt und auf andere Städte ausgedehnt werden, sagte eine Sprecherin am Donnerstag.
Als einer der Höhepunkte gilt eine Installation des Dänen Swet, der die von ihm in den vergangenen drei Jahren geleerten 3000 Spraydosen in einen gigantischen Schriftzug verwandeln will. Zum Rahmenprogramm gehören Künstlergespräche und Filmvorführungen. In einer eigenen Lounge wollen Akustikkünstler zudem mithilfe gesammelter Tonaufnahmen den «Klang von Chemnitz» hörbar machen.
Eröffnet wird die bisher größte Urban Art Ausstellung in Sachsen am Freitagabend mit einer Laudatio der Chemnitzer Kunstsammlungschefin Ingrid Mössinger.
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