| Landesausstellung mit Leihgaben aus Osteuropa |
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| Montag, 13. Dezember 2010 um 06:49 Uhr | ||
Görlitz (dpa/sn) - Für die 3. Sächsische Landesausstellung «Via Regia» 2011 in Görlitz erhalten die Kuratoren auch viele Leihgaben aus Osteuropa. «Wir zeigen insgesamt 400 Exponate, die Hälfte davon kommt aus anderen Bundesländern sowie aus Polen, Tschechien und der Ukraine», sagte Projektleiterin Bettina Probst am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Görlitz. Dort wurde die Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit der Neißestadt für die Exposition besiegelt. «Wir kommen in die heiße Endphase», sagte SKD- Generaldirektor Martin Roth. Am 10. Januar solle der Kaisertrutz als zentrales Gebäude für die Präsentation übergeben werden.
Die Kunstsammlungen bereiten die Schau traditionell federführend vor. Vom 21. Mai bis 31. Oktober 2011 soll sie Einblick in die Geschichte der europäischen Ost-West-Verbindung Via Regia geben. «Wir bekommen dafür Leihgaben aus Lemberg und Prag, auch sehr viele Stücke aus dem Nationalmuseen in Breslau und Krakau», sagte Projektleiterin Probst. Der Freistaat stellt 3,5 Millionen Euro für die Schau zur Verfügung. Der Kaisertrutz, eine frühere Kanonenbastion, wird für rund 5,9 Millionen Euro umgebaut. Die Handelsstraße «Via Regia» führte über etwa 4500 Kilometer vom spanischen Santiago de Compostela bis nach Kiew.
www.landesausstellung-viaregia.museum
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