| Altenbourg und Leins im Angermuseum Erfurt |
|
|
|
| Montag, 13. Dezember 2010 um 06:49 Uhr | ||
Erfurt (dpa/th) - Das Angermuseum Erfurt vereint in einer Doppelausstellung Arbeiten des 1989 verstorbenen Malers Gerhard Altenbourg und der zur jüngeren Künstlergeneration gehörenden Christine Leins. Im Mittelpunkt der am Sonntag eröffneten Kabinettausstellung stehen grafische Arbeiten Altenbourgs, eines der bedeutendsten Künstler in der DDR, aus der Sammlung des Ehepaares Ilse und Rudolf Franke. Diese zählt mit etwa 14 000 Blättern zu den umfangreichsten Privatsammlungen, die in der DDR entstanden sind. Dem Angermuseum wurde sie vor sechs Jahren als Schenkung übergeben. Den Künstler und das Ehepaar verband eine fast 30-jährige Freundschaft.
Gerhard Altenbourg ist in der Sammlung Franke mit mehr als 150 Werken vertreten. Zumeist handelt es sich um Druckgrafiken, darunter den Holzschnitt «Der gelöschte Blick» von 1970, der der Ausstellung in Erfurt ihren Namen gab.
Für die in der Nähe von München lebende Christine Leins ist die Schau die erste Personalausstellung in einem Museum. Mehr als 70 Arbeiten zeichnen die Entwicklung der gelernten Bankkauffrau nach, die sich erst in den 1990er Jahren während ihres Kunst- und Philosophiestudiums intensiv mit der Zeichnung als künstlerische Ausdrucksform zu beschäftigen begann.
Die Arbeiten der beiden Künstler sind bis zum 30. Januar im Angermuseum zu sehen.
|
























































