| RVR beschließt Nachfolgeregelung für Kulturhauptstadtprojekte |
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| Dienstag, 14. Dezember 2010 um 06:47 Uhr | ||
Essen (dpa/lnw) - Der Schwung der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 soll langfristig genutzt werden. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat dazu eine Nachfolgeregelung für erfolgreiche Projekte getroffen. Die Verbandsversammlung beschloss am Montag in Essen mit großer Mehrheit, dass Einzelprojekte wie Schachtzeichen oder Stillleben A 40 in die Obhut der RVR-Gesellschaft Ruhr Tourismus GmbH (RTG) gelegt werden. Die Gesellschaft Kultur Ruhr GmbH, an der das Land und der RVR beteiligt sind, soll künstlerisch geprägte Projekte wie Theaterzyklen weiterführen.
Dazu soll die Kultur Ruhr GmbH, die bereits die Ruhrtriennale veranstaltet, ausgeweitet werden. «Wir haben einen Weg gefunden, Projekte, die durch die Kulturhauptstadt ausgelöst worden sind, weiter zu fördern», sagte RVR-Sprecher Jens Hapke.
Die Ruhr.2010 GmbH als Kulturhauptstadt-Organisator läuft Ende 2011 aus. Sie dokumentiert noch das Kulturhauptstadtjahr und wickelt die finanzielle Seite ab. Die jährliche Unterstützung des RVR an die Ruhr.2010 GmbH in Höhe von 2,4 Millionen Euro wird 2011 letztmalig gezahlt. Die gleiche Summe soll von 2012 an für regionale Kulturprojekte gezahlt werden, wenn das Land die gleiche Summe dazulegt. Das Geld kann auch für 2010-Nachfolgeprojekte fließen.
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