| Bundes-Kulturstiftung fördert Projekte in Sachsen |
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| Dienstag, 14. Dezember 2010 um 06:47 Uhr | ||
Halle/Saale (dpa/sn) - Die Kulturstiftung des Bundes fördert eine internationale Kooperation der Dresdner Sinfoniker und eine CD- Produktion über ein Massaker der Deutschen Wehrmacht an griechischen Zivilisten. Die Live-Vertonung des Dokumentarfilms «Project Cinema Jenin» der Dresdner Sinfoniker mit israelischen und palästinensischen Musikern wird mit 190 000 Euro unterstützt, teilte die Stiftung am Montag in Halle/Saale mit. Die Arrangements des Percussionisten Günter Baby Sommer und vier griechischer Musiker für die CD «Kommeno» bekommen 79 000 Euro.
Die Dresdner Sinfoniker und ihre Kollegen begleiten musikalisch den Eröffnungsfilm des ersten Internationalen Filmfestivals Jenin 2011. Sie sehen dies als Beitrag zum Friedensprozess zwischen Israel und dem Westjordanland. Nach der Premiere soll das Werk auch in Haifa und beim Jerusalem Film Festival aufgeführt werden, Film und Begleitmusik sollen weltweit in Kinos präsentiert werden. Grundlage für «Kommeno» bilden Erinnerungen Überlebender. 1943 ermordeten Soldaten der Wehrmacht in dem gleichnamigen griechischen Dorf 300 Zivilisten. Lieder, die in dem Ort gesungen wurden, werden neu arrangiert, eine Dokumentation veröffentlicht und das Programm bei einer Konzerttour präsentiert.
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