| «Verortungen» im Kunstmuseum Wolfsburg |
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| Mittwoch, 15. Dezember 2010 um 06:58 Uhr | ||
Wolfsburg (dpa/lni) - «Verortungen» heißt eine parallel zur Alberto Giacometti-Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg gezeigte Schau. 31 Arbeiten von 16 Künstlern werden den Werken von Giacometti gegenübergestellt, teilte das Museum am Dienstag mit. «Wer durch diese Ausstellung geht, wird mit ungewöhnlichen Raumwahrnehmungen konfrontiert, verortet sich selbst oder wird Zeuge der Selbstverortung des Künstlers», sagte Kurator Holger Broeker. Alle gezeigten Exponate stammen aus der Sammlung des Museums. Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2011 zu sehen.
Schon die Hauptausstellung mit dem Titel «Alberto Giacometti. Der Ursprung des Raumes» bietet verschiedene Möglichkeiten sich mit der Bedeutung von Raum auseinanderzusetzen. In der Zusatzausstellung «Verortungen» können Besucher die unterschiedlichsten Dimensionen des Begriffs entdecken - wie den Handlungsraum, Erfahrungsraum, Vorstellungsraum, Farbraum oder auch den virtuellen Raum.
Der amerikanische Videokünstler Gary Hill lässt den Besucher etwa in Dunkelheit, in der ihn nur ein Lichtstrahl für einen kurzen Moment aus der Orientierungslosigkeit herausführt. Peter Fischli und David Weiss erzeugen mit Hilfe einer Video-Kamera einen «endlosen Ort», Andreas Gurskys lässt in seinen großformatigen Bildern eine neue Sicht auf die Welt entstehen.
Tags: giacometti ausstellung
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