| Preis für Soziokultur im Dreiländereck verliehen |
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| Mittwoch, 15. Dezember 2010 um 06:58 Uhr | ||
Zittau (dpa/sn) - Die Hillersche Villa in Zittau hat am Dienstag den Sächsischen Preis für Soziokulturelles Engagement der Kulturstiftung des Freistaates erhalten. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung werde dem Verein für seine kontinuierliche Arbeit in den vergangenen 20 Jahren verliehen, hieß es zur Begründung. Er habe die Kultur- und Bildungslandschaft im Dreiländereck entscheidend geprägt und grenzüberschreitend für den Austausch mit den Nachbarn in Polen und Tschechien gewirkt. Der Preis für herausragendes Engagement in der soziokulturellen Breitenarbeit war 2008 erstmals vergeben worden. Er ging damals schon nach Ostsachsen: an die Kulturfabrik in Hoyerswerda.
Die Hillersche Villa schaffe Räume und Möglichkeiten für Leute, die sich gesellschaftlich einmischen wollen, sagte Geschäftsführer Thomas Pilz. «Menschen, die bei uns ein- und ausgehen, sind aktiv.» Unter dem Dach des Vereins seien verschiedene Projekte und Initiativen vereint, auch außerhalb von Zittau. Es gebe unter anderem eine Geschichtswerkstatt, ein Arbeitslosentheater und einen Jugendtreff.
Im kürzlich ebenfalls preisgekrönten «Dorfkino» in Großhennersdorf seien Arbeitssuchende angeregt worden, eigene Filme zu produzieren. Der Verein betreibe zudem ein Mehrgenerationenhaus, ein Tagungsgebäude und ein Café. Zum Veranstaltungsprogramm gehören Musik, Film, Theater, Lesungen, Workshops und Kurse.
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