| Hyper Real / Kunst und Amerika um 1970 |
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| Donnerstag, 16. Dezember 2010 um 06:44 Uhr | ||
Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen zeigt als Kooperationsprojekt mit dem Museum für Moderne Kunst Wien (MuMok) und dem Ludwig Muzeum Budapest vom 13. März bis zum 19. Juni 2011 die Ausstellung "Hyper Real. Kunst und Amerika um 1970".
Hyper Real vereint den Fotorealismus mit einer kritischen gesellschaftlichen Betrachtung - vor allem der 1970er Jahre in Amerika. In der Ausstellung wird die Frage nach der Signifikanz des Realismus in dieser Zeit gestellt und geschichtlich eingeordnet. Ereignisse wie der Vietnamkrieg, das Ende des Babybooms, die Nixon-Ära oder die Diskriminierung der Schwarzen bilden den Hintergrund zu einer Kunstrichtung, deren Bedeutung häufig unterschätzt wurde.
Hyperrealismus geht über die technische Perfektion der Künstler hinaus und bildet eine Gegenposition zur Subjektivität in der Malerei, indem die Kunst dokumentarische Züge annimmt. In diesem Zusammenhang werden außerdem die verbindenden als auch die unterscheidenden Merkmale zwischen Malerei, Skulptur und Fotografie untersucht. Thematisch liegt der Schwerpunkt auf dem American Way of Life, der sich in zahlreichen Motiven wieder findet.
Als einziges Museum in Deutschland wird Hyper Real im Jahre 2011 erstmals durch eine Kooperation der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder gefördert. Die Kulturstiftung des Bundes stellt für diese gemeinsame Ausstellungsförderung insgesamt 400 000 Euro zur Verfügung. Die Kulturstiftung der Länder beteiligt sich mit 100 000 Euro. Weitere Informationen unter www.ludwigforum.de
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