| Neue Bilder von Pia Fries in Karlsruhe |
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| Freitag, 17. Dezember 2010 um 06:48 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa/lsw) - Bilder der in Düsseldorf und Berlin lebenden Künstlerin Pia Fries zeigt eine Ausstellung in Karlsruhe. Von diesem Samstag an sind in der Staatliche Kunsthalle rund 50 Arbeiten der Meisterschülerin von Gerhard Richter zu sehen. Die 1955 in der Schweiz geborene Künstlerin hat laut Kunsthalle in den vergangenen zwanzig Jahren eine neue Bildform geschaffen, in der sie die Grenzen der abstrakten Kunst in verschiedene Richtungen ausdehnt. Präsentiert wird nun ein Querschnitt ihres Werks seit 2004. Höhepunkt der Karlsruher Ausstellung ist ein neuer Werkzyklus, den Pia Fries speziell für die Kunsthalle und mit direktem Bezug zu Werken des Kupferstichkabinetts erarbeitet hat.
Aus der Begegnung der Künstlerin mit den reichen Beständen des Hauses entwickelte sich dem Museum zufolge die Idee zur Fortsetzung ihrer Kunst mit anderen Mitteln: Im historischen Vorlegesaal der Kunsthalle hat Pia Fries ein «Chambre damis» eingerichtet, in dem sie ihre persönliche Auswahl aus dem Kupferstichkabinett von Schongauer und Dürer über Daumier und Goya bis zu Degas und Cézanne präsentiert. Die Schau «Pia Fries. Krapprhizom Luisenkupfer» ist bis zum 27. März zu sehen.
Der Titel bezieht sich auf die unternehmerisch tätige Markgräfin Karoline Luise (1723-1783), die in Baden roten Farbstoff aus der Krapp-Pflanze herstellen ließ. Hinzu kommt das Wort «rhizomatisch» (vielwurzelig), mit dem die Künstlerin die komplexen Strukturen von Grafiken älterer Künstler wie Stefano della Bella beschreibt.
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