| Feininger und Impressionisten in Chemnitz zu sehen |
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| Montag, 20. Dezember 2010 um 06:43 Uhr | ||
Chemnitz (dpa/sn) - Die Kunstsammlungen Chemnitz gewähren ab Samstag in zwei Sonderausstellungen neue Einblicke in ihren Bestand. Bis zum 13. Februar werden zwölf kleinformatige Holzschnitte von Lyonel Feininger (1871-1956) gezeigt. Sie bildeten nach Angaben des Museums zusammen die erste Grafikmappe, die 1921 von dem zwei Jahre zuvor eröffneten Bauhaus Weimar herausgegeben wurde. Feininger arbeitete dort als einer der ersten Lehrer. Die Kunstsammlungen besitzen mit der 2009 angekauften und 300 Arbeiten umfassenden Sammlung Harald Loebermann die nach eigenen Angaben größte Privat- Kollektion des grafischen Werkes von Feininger.
Ebenfalls ab Samstag werden in den Sammlungen Werke deutscher Impressionisten gezeigt. Dazu gehören etwa Gotthardt Kuehls (1850- 1915) um 1900 entstandenes Bild «Waisenhaus Danzig» und das «Häkelnde Mädchen» aus dem Jahr 1893 von Wilhelm Claudius (1854-1942). Die Malereien aus dem Eigenbestand sind in den als «Museum des Jahres 2010» ausgezeichneten Kunstsammlungen bis zum 25. April 2011 zu sehen.
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
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