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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Ausstellungsjahr 2011: Liszt, Reformation und Kleist Umfrage: Antje Lauschner, dpa PDF Drucken E-Mail
Montag, 20. Dezember 2010 um 06:43 Uhr

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Thüringens Kunstmuseen wollen die Besucher 2011 mit Liszt, Meiningens Theaterherzog, Kunst aus der École de Paris oder indischer Malerei locken. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange.

 

Weimar (dpa/th) - Das wichtigste Thüringer Ausstellungsprojekt 2011 rankt sich um den Musiker und Visionär Franz Liszt (1811-1886). «Ein Europäer in Weimar» heißt die Thüringer Landesausstellung vom 24. Juni bis 31. Oktober in Weimar. Liszt, dessen 200. Geburtstag und 125. Todestag im kommenden Jahr begangen werden, hatte Weimar in der Nach-Goethe-Zeit zu neuem Glanz als Musikstadt verholfen. Neben Liszt, der auch in anderen Häusern Thema sein wird, ist die Reformation ein Schwerpunkt Thüringer Ausstellungsmacher, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

 

Die Mühlhäuser Museen beleuchten unter dem Arbeitstitel «Rückblick nach vorn» die künstlerische Rezeption von Reformation und Bauernkrieg 1525 im geteilten Deutschland. «In Kooperation mit dem Bauernkriegsmuseum Böblingen wollen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede in DDR und BRD zwischen 1970 und 1990 reflektieren», sagte Museumsdirektor Jürgen Winter. «Das macht außer uns niemand.» Von September bis Dezember werden im Bauernkriegsmuseum in der Kornmarktkirche Arbeiten von HAP Grieshaber und Alfred Hrdlicka denen von Werner Tübke und Heinz Zander gegenübergestellt. Die Ausstellung, die Teil der Reformationsdekade bis 2017 ist, geht danach nach Baden-Württemberg.

 

Die Kunsthalle Erfurt nimmt die Rom-Reise des Augustinermönches Martin Luther 1510/1511 zum Anlass, die Ewige Stadt in einem Kunstprojekt «Rom sehen und sterben...» vorzustellen. Die Kunstsammlungen Jena greifen dagegen 2011 auf den Dauerbrenner klassische Moderne zurück, der große Besucherresonanz verspricht. Vom 3. Dezember 2011 an werden Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der École de Paris zu sehen sein - alles Leihgaben aus dem Petit Palais in Genf.

 

Der Europäer Franz Liszt war ein Phänomen in einer oft national geprägten Zeit - und ein Popstar seiner Zeit. In das kulturelle Themenjahr mit mehr als 200 Veranstaltungen soll eine opulente Ausstellung im Schillermuseum und im Schlossmuseum einstimmen, sagte Koordinator Wolfram Huschke in Weimar. «Weimar besitzt den weltweit größten Liszt-Nachlass.» Erstausgaben seiner Werke, Autographen Gebrauchsgegenstände aus seinem Nachlass, zeitgenössische Gemälde, Kunstgegenstände, Konzertplakate und Briefe sollen die biografisch- künstlerische Entwicklung des Komponisten nachzeichnen.

 

Als Kontrast für so viel Musik plant die Klassik Stiftung von Februar bis Mai im Schillermuseum die Sonderausstellung «Geheimnisse aus Hell und Dunkel» mit Rembrandt-Radierungen aus eigenem Bestand. Die Meininger Museen freuen sich auf die Eröffnung ihrer neuen Dauerausstellung zur Musikgeschichte am 23. Juni. «Theaterherzog Georg II. zog Musiker wie Hans von Bülow, Max Reger, Johannes Brahms und Richard Strauss nach Weimar,» sagte Museumssprecher Axel Wirth. Seit zwei Jahren ist bereits die historische Musikinstrumentsammlung zu sehen.

 

Dem 200. Geburtstag Heinrich von Kleists ist im Meininger Schloss eine Sonderausstellung vom 15. Mai bis Ende Oktober gewidmet. Der Meininger Herzog als Theaterleiter und Regisseur habe den Dichter verehrt und eine Reihe von Zeichnungen und Bühnenbildern zu Werken von Kleist wie «Prinz von Homburg» geschaffen, sagte Wirth.

 

Das Lindenau-Museum in Altenburg setzt im kommenden Jahr auf Exotik. Von Juli bis September werden erstmals 100 indische Gouachen zu sehen sein, die seit 150 Jahren unbeachtet im Depot lagen und nun wissenschaftlich bearbeitet wurden, sagte Museumsleiterin Ulrike Penndorf. Indische Künstler hatten damals typisches ihrer Heimat wie Trachten oder die Jagd auf Tiger im Bild festgehalten. Damit sollte den Europäern Indien erklärt und näher gebracht werden.

 

 

www.Liszt-2011.de

www.meiningermuseen.de

www.lindenau-museum.de

 



Tags: liszt  2011  weimar  sehen  th  
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