| Ramboux-Preis geht an zwei Künstlerinnen |
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| Montag, 20. Dezember 2010 um 06:43 Uhr | ||
Trier (dpa/lrs) - Der Ramboux-Preis der Stadt Trier geht in diesem Jahr an zwei Künstlerinnen: An die gebürtige Triererin Nicole Ahland (40) und an Judith Röder (29), die aus Daun stammt. Dies gab das Stadtmuseum Simeonstift am Sonntag zum Start der Ausstellung rund um den Ramboux-Preis 2010 bekannt. Die beiden Künstlerinnen erhalten die Auszeichnung zur Förderung junger Künstler aus der Region Trier, die mit dem Ankauf von Werken in Höhe von je 3000 Euro sowie einer gemeinsamen Ausstellung im Sommer 2011 verbunden ist.
Ahland, die in Wiesbaden lebt und arbeitet, überzeugte die Jury mit ihrer «aktuellen, künstlerischen Fotografie». Der Künstlerin gelinge es «meisterhaft, ihren Fotografien menschenleerer Räume eine zweite Ebene zu verleihen», hieß es. Die Kunstglaserin Röder, die in Höhr-Grenzhausen im Westerwald wohnt, begeistere mit reizvollen Glasarbeiten. Ihre Arbeitsweise zeuge von einem «spannenden, experimentellen Charakter, der die Grenzen des mit Glas Möglichen auslotet».
Die Schau der gesamten Wettbewerbsarbeiten ist bis 27. Februar 2011 in einer Sonderausstellung im Stadtmuseum zu sehen. Die Vielfalt der sieben Künstler garantiere die «Vielfalt der Exponate», hieß es. Zudem sind Installationen, Videoarbeiten und Skulpturen ausgestellt. Der Ramboux-Preis, nach dem Trierer Maler Johann Anton Ramboux (1790-1866) benannt, wird alle zwei Jahren vergeben.
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