| Große Pläne für Frankfurts Museen |
|
|
|
| Dienstag, 28. Dezember 2010 um 18:57 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa) - Die Wiedereröffnung des Städels, Surrealismus in der Schirn und eine Jubiläums-Schau im Museum für Moderne Kunst: Das sind Höhepunkte des Frankfurter Museumsjahrs 2011.
Im Herbst wird der 30 Millionen Euro teure Erweiterungsbau des Städels feierlich eröffnet. In dem unterirdischen Trakt wird die Kunst nach 1945 gezeigt. Außerdem wird die Sammlung neu präsentiert. Nach dem Umbau wird gleich eine «Blockbuster»-Schau zu sehen sein: «Beckmann und Amerika» (7. Oktober bis 8. Januar 2012) über die bedeutenden letzten Schaffensjahre des in New York gestorbenen Künstlers Max Beckmann (1884-1950) und seine «Idee von Amerika».
Die Schirn Kunsthalle erwartet schon zu Jahresbeginn einen Publikumsandrang: Die Ausstellung «Surreale Dinge. Skulpturen und Objekte von Dalí bis Man Ray» wird vom 11. Februar bis 29. Mai gezeigt. Das Haus konzentriert sich mit rund 150 Werken erstmals ausschließlich auf die dreidimensionalen Arbeiten der Surrealisten.
Das Museum für Moderne Kunst (MMK) plant für 2011 zwei große Schauen: Zum einen eine Einzelausstellung über den kubanischen Konzept-Künstler Felix Gonzalez-Torres (1957-1996) mit dem Titel «Specific Objects without Specific Form» (28. Januar bis 25. April). Von Juni bis zum Jahresende setzt sich dann eine Schau mit der 20- jährigen Geschichte des MMK auseinander. Der Arbeitstitel lautet «Das Jubiläum». MMK-Direktorin Susanne Gaensheimer kuratiert auch noch den deutschen Biennale-Pavillon in Venedig.
|
























































