| Ministerium: Erben entscheiden über Bollhagen-Standort |
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| Montag, 01. Februar 2010 um 20:10 Uhr | ||
Potsdam (dpa/bb) - Das Brandenburger Kulturministerium will sich in die Standortdiskussion für eine Dauerausstellung über Leben und Werk der Keramik-Künstlerin Hedwig Bollhagen (1907-2001) nicht einmischen. Die Entscheidung liege allein bei den Erben, sagte eine Ministeriumssprecherin am Montag in Potsdam. Das Ministerium favorisiere keinen Standort. Wichtig sei eine Präsentation in einem angemessenen Rahmen und entsprechenden Räumlichkeiten.
Der «Oranienburger Generalanzeigers» hatte am Wochenende berichtet, die Ausstellung solle nach Velten (Oberhavel) kommen. Potsdam sei als Standort aus dem Rennen, nachdem dort die Gespräche über die Ausstellung gescheitert seien. Nach Angaben des Landkreises Oberhavel gibt es Gespräche für eine Konzeption. Dafür stehe man mit den Erben, dem Ministerium und der Stiftung Denkmalschutz in Kontakt, sagte eine Sprecherin. Offen sei, wann das Konzept spruchreif sein werde. Laut dem Zeitungsbericht sind die Verhandlungen mit dem Ofen- und Keramikmuseum, dem Landratsamt Oberhavel und dem Kreismuseum Oranienburg über die Veltener Ausstellung weit fortgeschritten.
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