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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Die neue Eleganz. Der Modezeichner Gerd Grimm PDF Drucken E-Mail
Montag, 01. Februar 2010 um 20:25 Uhr

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11. Februar 2010 bis 5. April 2010
 


Gespür für Mode, Jugend und Zeitgeist besaß Gerd Grimm (1911 – 1998), einer der herausragenden Mode- zeichner des 20. Jahrhunderts, sein Leben lang. Er entwarf Titelbilder und Illustrationen für Modejournale wie „Die Dame“, „Die neue Linie“ und „Die Frau“, der Vorläuferin der „Brigitte“. Seine Titelentwürfe für internationale Modemagazine wie die amerikanische „Vogue“ machten Grimm zum erfolgreichsten deutschen Modezeichner nach dem zweiten Weltkrieg, der internationale Anerkennung genoss. Von 1959 bis 1982 entstanden die viel beachteten Kampagnen für die Zigarettenmarke Reval in der für Grimm typischen Bildsprache. Nach 1960 machten ihn die jährlich erscheinenden Kalender „Grimms Mädchen“ (Porträts von Studentinnen) besonders im süddeutschen Raum populär. Die Ausstellung „Die neue Eleganz“ zeigt erstmals mit 150 Zeichnungen aus allen Schaffensbereichen eine repräsentative Auswahl von Grimms Arbeiten.

 

Gerd Grimm Anzeigenentwurf für die Badischen Tabakwerke (Reval), um 1970 Offset, Collage, Wasserfarben Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Foto: Maria Thrun

Gerd Grimm
Anzeigenentwurf für die Badischen Tabakwerke (Reval), um 1970
Offset, Collage, Wasserfarben
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Foto: Maria Thrun

 


Über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg hat der vielseitige Grafiker Gerd Grimm für wechselnde Auftraggeber und stets in vorderster Linie gezeichnet und dabei ein ganz besonderes Gefühl für den Wandel nicht nur der Mode, sondern auch von Jugend und Zeitgeist entwickelt. In Karlsruhe geboren und in Berlin – unter anderem bei Karl Hubbuch, ein Vertreter der Realisten der 1920er Jahre, und dem O. H. W. Hadank, dem führenden Grafikdesigner der 1920er bis 1960er Jahre – ausgebildet, ließ er sich in Freiburg nieder.

 

Gerd Grimm Titelentwurf für „Die neue Linie“, 1933 Gouache Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Foto: Maria Thrun

Gerd Grimm
Titelentwurf für „Die neue Linie“, 1933
Gouache
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Foto: Maria Thrun

 


Obwohl er sich in den dreißiger Jahren als Halbjude sehr zurückhalten musste, gelang es ihm, dank dem Einsatz seiner ebenfalls zeichnenden Frau Hilde van Gülick, weiterhin Aufträge zu erlangen. Er entwarf Titelbilder und illustrierte für „Die Dame“ oder „Die neue Linie“. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschloss sich das Paar, in die USA auszuwandern, kehrte jedoch 1952 zurück. Den Zeichnungen für die amerikanische „Vogue“ folgten zahlreiche Arbeiten für deutsche Modejournale und Titelentwürfe für Taschenbuchverlage.

 

Gerd Grimm Nachmittagskleid und Cape aus Leopardenfell, um 1935 Pinsel, Wasserfarben Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Foto: Maria Thrun

Gerd Grimm
Nachmittagskleid und Cape aus Leopardenfell, um 1935
Pinsel, Wasserfarben
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Foto: Maria Thrun

 


 1959 begann die Zusammenarbeit mit der Badischen Tabakmanufaktur, für die Grimm über den erstaunlichen Zeitraum von 23 Jahren die Kampagnen für die Marke Reval konzipierte und entwarf. Daneben gab es weiterhin Modezeichnungen, so etwa für die Marke Bogner. Für den Faltschachtelhersteller Faller entstanden nach 1960 jährliche Kalender mit den Porträts junger Studentinnen – „Grimms Mädchen“ – mit denen Grimm im süddeutschen Raum populär wurde.
 



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