| Hockney-Schau beschert Kunsthalle Würth Besucherrekord |
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| Mittwoch, 03. Februar 2010 um 18:54 Uhr | ||
Schwäbisch Hall (dpa/lsw) Die Kunsthalle Würth und die Johanniterhalle in Schwäbisch Hall haben sich zu einem Besuchermagnet entwickelt. 2009 kamen 137 000 Besucher, davon 60 000 zu den Alten Meistern in der Johanniterhalle. «Mit der David-Hockney-Ausstellung haben wir in fünf Monaten mit 94 000 Besuchern einen Rekord erreicht», berichtete Museumsdirektorin Sylvia Weber am Mittwoch in Schwäbisch Hall. Die noch bis Anfang Mai dauernde Max-Ernst- Ausstellung haben bis jetzt 30 000 Menschen gesehen. Ermutigt durch diese Ausstellung, bei der Papierarbeiten im Mittelpunkt stehen, wird Tomi Ungerer als nächster Künstler mit Zeichnungen, Assemblagen, Collagen von Mitte Mai bis Mitte September präsentiert.
Kunsthalle Würth
«Ich bin kein ernster Künstler», sagte Ungerer vor Journalisten. Stimuliert werde er durch seine Begeisterung für Anatomie, Mineralogie und Natur; das übertrage er in Kunst. Die Exponate stammen aus dem Sammlungsbestand Würth; aber auch im letzten Jahr entstandene Werke werden gezeigt. «Es wird mit den weitreichenden Themen Ungerers ein sehr spannender Ausstellungssommer», sagte Weber. Zum 75. Geburtstag des Künstlers Christo würdigt eine kleine Werkschau sein Schaffen vom 13. Mai bis zum 19. September 2010. Im Mittelpunkt des Rahmenprogrammes steht ein Vortrag des in New York lebenden Künstlers.
Gemeinsam mit dem Museum Albertina in Wien wird eine Ausstellung des Malers Alex Katz realisiert (1. Oktober bis Februar 2011). Katz hat der Albertina seinen gesamten druckgrafischen Bestand geschenkt. «Wir zeigen in Hall zusätzlich die originalen Bilder, die teilweise sehr großformatig sind. Das wird im Herbst sehr interessant», sagte Weber. Für das Frühjahr 2011 ist eine Ausstellung mit Arbeiten von Niki de Saint Phalle in der Kunsthalle geplant.
David Hockney (69) from photo by
Im Museum Künzelsau (Hohenlohekreis) widmet sich eine Schau der Sammlung Würth in Verbindung mit dem 65-jährigen Bestehen des Handelsunternehmens für Schrauben und Befestigungstechnik in Künzelsau. Vom 25. April bis 9. Januar 2011 werden 75 Werke aus dem 12 500 Exponate umfassenden Bestand gezeigt. Eingebunden sind Stationen der Firmengeschichte, vom Zweimannbetrieb bis zur weltweit agierenden Würth-Gruppe mit fast 58 000 Mitarbeitern.
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