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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Museum Ägyptischer Kunst widmet sich seinem Mäzen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 03. Februar 2010 um 19:16 Uhr

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München (dpa/lby) - Ohne ihn gäbe es ein Viertel des Bestandes des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München gar nicht. Wie viel das Haus seinem Mäzen Friedrich Wilhelm Freiherr von Bissing (1873-1956) zu verdanken hat, zeigt es deshalb jetzt in einer eigenen Ausstellung. Bis zum 25. April gibt es einen Einblick in die Arbeit des Sammlers nd Ägyptologen, wie das Museum am Mittwoch in München zur Eröffnung ankündigte. Im Mittelpunkt stehen dabei rund 150 Objekte, die zum großen Teil zum ersten Mal gezeigt werden und in der künftigen Dauerausstellung im geplanten Neubau des Museums im Münchner Kunstareal einen festen Platz finden sollen.   

 

Museum Ägyptischer Kunst in München

Ausstellung "Anatomie der Welt" , die Artemidor-Papyrus war bis zum 2. November 2008 zu sehen.

 

Der Bau soll Ende 2011 eröffnet werden, sagte eine Sprecherin. Mittlerweile stehe der Außenbau, jetzt werde das Innere des Hauses hergerichtet. Die Schau zum Freiherrn von Bissing ist nur eine von mehreren Sonderausstellungen, die für 2010 am alten Ort in der Münchner Residenz geplant sind. Bereits bei der Zusammenstellung hatte ein zunächst unscheinbares Granitköpfchen für Aufregung gesorgt, berichtete das Museum. Es hatte sich nämlich herausgestellt, dass das Kunstwerk aus der Frühzeit um etwa 2700 vor Christus stammt. Weltweit gebe es nur knapp zehn vergleichbare Stücke.   

 

Um die Bedeutung des Freiherrn von Bissings für die Sammlung hervorzuheben, wurden außerdem viele bekannte Objekte in der Dauerausstellung - zum Beispiel Büsten und Keramikgefäße - mit Hinweisschildern versehen. Von Bissing hatte sowohl eigene Grabungen in Ägypten durchgeführt als auch die von Kollegen mitfinanziert. Dadurch hatte er viele Fundstücke bekommen. Außerdem kaufte er Denkmäler aus dem Kunsthandel hinzu und trug so die größte Sammlung an altägyptischen Kunstwerken zusammen, die sich jemals in Privathand befand, hieß es in der Mitteilung des Museums. Ein Teil der Objekte kam zwischen 1902 und 1912 als Schenkung nach München, weitere Teile wurden angekauft.



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