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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Jahrespressekonferenz der Berlinischen Galerie PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 03. Februar 2010 um 19:24 Uhr

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Der Rückblick auf das Jahr 2009 ist für die Berlinische Galerie sehr erfreulich. Mit 112.000 Besuchern konnte das Museum seine Besucherzahlen um 40 % im Vergleich zum Vorjahr steigern und trotzte damit dem allgemeinen Trend rückläufiger Besucherzahlen in den Berliner Museen.   Die Museumsdirektion bilanziert am 11. Februar um 11 Uhr auf einer Jahrespressekonferenz dieses erfolgreiche Jahr mit acht Ausstellungen, zwei Kunstpreisverleihungen, einem Tag der Offenen Tür anlässlich fünf Jahre im eigenen Haus und der ersten Jungen Kunstnacht. Darüber hinaus resümiert der Direktor, Prof. Jörn Merkert, die zentralen Etappen seiner gut zwei Jahrzehnte langen Amtszeit, da er Mitte des Jahres nach 23 Jahren Museumsleitung in den Ruhestand geht.  

 

Rückblick 2009

 

Zum Erfolg des zurückliegenden Jahres hat vor allem das breit gefächerte Ausstellungsprogramm beigetragen. „So weit kein Auge reicht. Berliner Panoramafotografien aus den Jahren 1949 – 1952“, die Sammlungspräsentation „As Time Goes By“, die Ausstellungen zum Werk Erwin Blumenfelds, John Heartfields und Klaus Staecks sowie die Präsentationen der Kunstpreisträger Pia Fries und Gregor Hildebrandt, schließlich die große Überblicksausstellung anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls, „Berlin 89/09“, vermochten die Besucher über das Jahr hinweg kontinuierlich ins Haus zu locken.  

 

Berlinische Galerie - Interior

 

Ausstellungsprogramm 2010

 

Für 2010 steht erneut der enge Dialog zwischen Sammlung und Wechselausstellungen im Zentrum des Ausstellungsprogramms. Überdies widmet sich das Landesmuseum in diesem Jahr verstärkt der zeitgenössischen Kunst, betont die Internationalität des Hauses und das traditionell in der Berlinischen Galerie sehr stark vertretene Medium der Fotografie. Den Auftakt des Ausstellungsgeschehens macht im ersten Halbjahr die Dauerleihgabe der „Kunst im Bau“-Sammlung des langjährigen Partners GASAG. Mit Julian Rosefeldt und Susanne Kriemann, Kunstpreisträger der renommierten Unternehmenspreise Vattenfall Contemporary und GASAG, werden weiterhin zwei zeitgenössische Positionen vorgestellt. Eine Retrospektive der Fotografien Marianne Breslauers wird Mitte Juni eröffnet und stellt einen der Höhepunkte der Ausstellungsplanung dar. Zeitgleich präsentiert die Grafische Sammlung der Berlinischen Galerie die Berliner Bilder der 1920er-Jahre von Karl Arnold, der dem Simplicissimus und der Münchner Illustrierten Presse zeitkritische Bildberichte lieferte. Mit Nan Goldin, Emil Otto Hoppé und dem Hannah-Höch-Preiträger Arno Fischer liegt im Herbst der Schwerpunkt auf dem Medium der Fotografie.  

 

Anlässlich der Übergabe der „Kunst im Bau“-Sammlung der GASAG, die seit 2002 in Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik am Flutgraben e. V. aufgebaut wurde, präsentiert die Ausstellung Berlin Transfer von März bis Mai ein umfangreiches Konvolut der Unternehmens-sammlung im Dialog mit Neuerwerbungen der Berlinischen Galerie. Es entsteht ein Panorama zeitgenössischer Positionen in Malerei, Fotografie, Grafik und Installationen.

 

Der in Berlin lebende Video- und Filmkünstler Julian Rosefeldt (1965), der sich inzwischen international einen Namen gemacht hat, ist der Preisträger „Vattenfall Contemporary 2010“. Die Auszeichnung umfasst eine Einzelausstellung, die von Juni bis Oktober in der großen Eingangshalle des Museums zu sehen sein wird. Im Jahr 2009 wäre die Berliner Fotografin Marianne Breslauer-Feilchenfeldt 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass kuratiert die Fotostiftung Winterthur, die einen Großteil des Nachlasses der Künstlerin (1909 – 2001) verwahrt, die Überblicksausstellung „Marianne Breslauer. Unbeachtete Momente. Fotografien 1927-1936“ mit rund 150 Fotografien, die die Atmosphäre der Weimarer Republik und deren kosmopolitische Kunstszene widerspiegeln. Im Juni 2010 wird die Berlinische Galerie die Ausstellung übernehmen, die auch noch nicht veröffentlichtes Material zeigt und mit 60 Bildern von Fotografinnen der Weimarer Republik aus der eigenen Sammlung ergänzt wird. Auf Einladung des DAAD verbrachte Nan Goldin 1991 ein Jahr in Berlin. Die Stadt war schon zuvor zu einem wesentlichen Bezugspunkt ihrer Arbeit geworden, denn seit 1984 hatte sie immer wieder mehrere Wochen im Jahr in der Stadt gelebt. Erstmals befasst sich nun eine Ausstellung vorrangig mit jenen Werken der bekannten Fotografin, die von 1984 bis 2009 in Berlin entstanden.

 

Die Hannah-Höch-Preis-Verleihung und die damit verbundene Ausstellung finden ab Mitte Oktober 2010 wieder in der Berlinischen Galerie statt. Der mit 15.000 Euro dotierte Kunstpreis wird seit 1996 von der Kulturverwaltung des Berliner Senats für ein herausragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen und geht in diesem Jahr an Arno Fischer, dessen Fotografien in der Sammlung des Hauses umfänglich vertreten sind.

 

Zeitgleich zeigt das Landesmuseum in Kooperation mit dem Europäischen Monat der Fotografie erstmals seit 1927 eine Ausstellung des britischen Fotografen Emil Otto Hoppé (1878-1972). Sie konzentriert sich auf einen Zyklus zum Thema Industrie und die Porträts, die er in seinem Berliner Studio 1927 im Auftrag der UFA aufgenommen hat. Der GASAG-Kunstpreis wird in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit der Berlinischen Galerie vergeben. Die Partner ehren mit dem neu ausgerichteten Preis alle zwei Jahre einen in Berlin tätigen Künstler, dessen Schaffen sich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik bewegt. Der diesjährige Preis wurde Susanne Kriemann (1972) zuerkannt, die ein Projekt speziell für die Ausstellung ab Ende Oktober entwickeln wird.  

 

Projekt Kulturelle Bildung: Mensch Montage Merz Die Berlinische Galerie kooperiert über ein ganzes Schuljahr hinweg mit der Kurt-Schwitters-Oberschule in Berlin, Prenzlauer Berg, einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und künstlerischem Profil. Das Projekt wird gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung Berlin und umfasst ab Ende März die künstlerische Reifeprüfung des Jahrgangs 13, eine Ausstellung aller Jahrgänge und Workshops von Schülern für Gleichaltrige. Zeitgleich werden Schwitters-Originale aus dem Dada-Archiv der Berlinischen Galerie ausgestellt.

 

Mehr zur Berlinischen Galerie



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