| Commerzbank erfreut über Giacometti-Millionen |
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| Donnerstag, 04. Februar 2010 um 18:12 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Rekord-Auktionserlös für die Plastik «L'Homme qui marche I» (Schreitender Mann) des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti soll der Kunst zugute kommen. Rund 74 Millionen Euro erzielte die Commerzbank am Mittwochabend bei Sotheby's in London für die lebensgroße Skulptur, die bisher in einer Konferenzetage des Frankfurter Dresdner-Bank-Hochhauses stand. «Natürlich freuen wir uns über den großen Erfolg», sagte eine Sprecherin der Bank am Donnerstag. Das Geld geht an die Stiftung der Bank und ausgewählte Museen. Einzelheiten, wie die Summe verteilt werden soll, nannte die Bank nicht.
Die 1961 entstandene Giacometti-Plastik war seit 1980 im Besitz der Dresdner Bank und ging nach der Übernahme durch die Commerzbank im vergangenen Jahr zusammen mit anderen Kunstwerken in deren Sammlung über. Die Commerzbank hatte im Januar angekündigt, aus der Kunstsammlung der Dresdner Bank rund 100 Werke als Dauerleihgaben an Museen zu geben, darunter Arbeiten von Andy Warhol und Dan Flavin.
Die Kunstwerke gehen an Museen in Frankfurt, Dresden und Berlin. «Wir möchten, dass möglichst viele Menschen die Werke der Kunstsammlung der ehemaligen Dresdner Bank sehen können und wollen die Museen beim Ausbau von Sammlungsschwerpunkten unterstützen», sagte der Vorstandschef der Commerzbank, Martin Blessing.
Das Frankfurter Städel Museum erhält Andy Warhols «Johann Wolfgang von Goethe», das Museum für Moderne Kunst bekommt die Arbeit «Untitled (for Hans Coper, master potter)» von Dan Flavin. In Dresden erhalten die Staatlichen Kunstsammlungen beispielsweise Per Kirkebys «Tor I» und die Städtische Galerie Franz Ackermanns «Ohne Titel (Evasion IV)» als Dauerleihgaben.
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