| Neues Museum lockt wieder mehr Besucher an |
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| Donnerstag, 04. Februar 2010 um 19:04 Uhr | ||
Nürnberg (dpa/lby) - Das Neue Museum in Nürnberg hat mit einem neuen Konzept die Trendwende geschafft und seine Besucherzahlen wieder deutlich gesteigert. Im vergangenen Jahr kamen knapp 60 000 Besucher in das Staatliche Museum für Kunst und Design, das waren gut 11 000 (23,7 Prozent) mehr als 2008. Museumschefin Angelika Nollert sprach am Donnerstag von einer «schönen Entwicklung», die sie auf neue Ausstellungsformate, auf die stärkere Öffnung des Hauses und auf mehr regionale Kooperationen zurückführte.
Das im Jahr 2000 eröffnete Museum war aufgrund interner Streitigkeiten zeitweise in die Krise geraten, die Besucherzahlen sackten über die Jahre immer weiter ab. Nollert trat ihr Amt im Oktober 2007 an, seitdem ging es wieder aufwärts.
Die Museumschefin führte ein neues Ausstellungsformat ein, das die große Glasfassade des Hauses stärker in den Blickpunkt rückt. Auch der Platz vor dem Museum wird seitdem als Ausstellungsort in die Präsentationen einbezogen. Daneben sei die Zusammenarbeit mit Partnern wie der Akademie der Bildenden Künste, dem Bund der Architekten oder der Kulturstiftung des Bundes ausgebaut worden, erklärte Nollert in einer Mitteilung. Dies schlage sich in einer wachsenden Zahl von Veranstaltungen im Museum nieder, was wiederum neue Besuchergruppen erschlossen habe.
Das Ausstellungsjahr 2010 wird Anfang März mit einer Präsentation des Frankfurter Künstlers Claus Bury eröffnet. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Schmuckstücke, Fotografien, Architekturmodelle und Skulpturen. Im Jahresverlauf schließen sich Ausstellungen von Gerhard Mayer, Joachim Bandau, Ulrich Rückriem und Jeppe Hein an. |

























































