| Ostdeutsche Galerie plant große Lüpertz-Werkschau |
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| Donnerstag, 04. Februar 2010 um 20:06 Uhr | ||
Regensburg (dpa/lby) - Mit einer großen Werkschau von Markus Lüpertz will das Kunstforum Ostdeutsche Galerie am Jahresende zahlreiche Kunstinteressierte nach Regensburg locken. Insgesamt sollen von 21. November dieses Jahres bis zum 13. Februar 2011 rund 100 Gemälde, Grafiken und Skulpturen zu sehen sein, kündigte Museumschefin Andrea Madesta am Donnerstag an. Die Bilder für die Schau «Mythos und Metamorphose» sollen aus mehreren Sammlungen und von Lüpertz selbst kommen. «Wir legen das Augenmerk auf Werke aus den vergangenen zehn Jahren», sagte Madesta.
Der 68-jährige Lüpertz ist im nordböhmischen Liberec (Reichenberg) geboren. Damit passt er ideal in das Spektrum des Regensburger Museums, das auf Künstler aus den ehemaligen deutschen Gebieten im Osten spezialisiert ist. Der frühere Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie ist auch Träger des renommierten Lovis-Corinth-Preises, den die Ostdeutsche Galerie gemeinsam mit der Künstlergilde Esslingen vergibt. Die Werkschau ist eine Kooperation mit dem Museum für europäische Kunst Oblastni Galerie v Liberci in Lüpertz Geburtsstadt.
Markus Lüpertz Künstler Maler Rektor Kunstakademie Düsseldorf im Gespräch
Eine weitere große Ausstellung ist in der Ostdeutschen Galerie bereits im Frühjahr geplant (21. März bis 13. Juni). Dann wird der Münchner Herbert Kopp erstmals seine 400 Werke umfassende Privatsammlung präsentieren. Kopp habe eine «fulminante Mischung» mit Werken von internationalen Stars wie Paul McCarthy, Mike Kelley oder Jonathan Meese, sagte Madesta. Unter dem Titel «Permanent Trouble» werden rund 150 Exponate von 40 Künstlern in Regensburg gezeigt.
Sein 40-jähriges Bestehen will das Oberpfälzer Museum mit einer Alfred-Kubin-Ausstellung (18. Juli bis 3. Oktober) feiern. Die Arbeiten von Kubin (1877-1959) sind ein Schwerpunkt in der eigenen Sammlung der Ostdeutschen Galerie. Diese etwa 100 Aquarelle und Zeichnungen werden neben Leihgaben in der Schau gezeigt. Im vergangenen Jahr hatte das 1970 eröffnete Museum mit fast 50 000 Gästen einen neuen Besucherrekord aufgestellt.
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