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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Tacheles wird in Hamburg aktiv - 70 000 Unterschriften übergeben PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 04. Februar 2010 um 20:12 Uhr

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Hamburg (dpa/lno) - Das von der Räumung bedrohte Berliner Kunsthaus Tacheles kämpft jetzt auch in Hamburg um seine Zukunft. Künstler des Tacheles übergaben am Donnerstag im Rathaus 70 000 Unterschriften für den Erhalt des kreativen Zentrums, das die HSH Nordbank zwangsversteigern will. In einem offenen Brief forderte das Tacheles-Team Bürgermeister Ole von Beust (CDU) auf, die Räumung zu verhindern. «Die HSH Nordbank, selbst mit Milliardenhilfe aus Steuergeldern gerettet, will in Berlin ein seit 20 Jahren erfolgreiches, gemeinnütziges Projekt beenden», erklärte Linda Cerna, Organisatorin des Tacheles e. V. Diese Pläne müssten gestoppt werden.   

 

Die HSH Nordbank dürfe Berlins kreative Mitte nicht zerstören, sagte Martin Reiter vom Tacheles-Vorstand. Die unter Denkmalschutz stehende Kaufhausruine sei ein weltweit bekannter Produktions- und Präsentationsort für zeitgenössische Kunst, der jährlich 400 000 Besucher anziehe. Eine Erbpacht könnte nach Ansicht des Vereins eine Lösung für das Tacheles sein, «in dem Grundstück und Haus in eine öffentliche Stiftung überführt werden», sagte Reiter.   

 

Kunsthaus Tacheles

 

Hintergrund für die drohende Räumung ist, dass die zur Fundus- Gruppe gehörende Johannishof Projektentwicklung als Eigentümerin des insgesamt knapp 22 000 Quadratmeter großen Areals in Berlin Mitte über 70 Millionen Euro Schulden bei der HSH Nordbank hat. Die Bank betreibt darum jetzt die Zwangsversteigerung von Gebäude und Grundstück. Die Tacheles-Vertreter meinen, es sei kein Problem das Kunsthaus aus der Gesamtfläche herauszulösen. Laut Gerichtsbeschluss handele es sich um 16 Teilstücke, die zur Versteigerung anstehen. Dem widersprach die Bank erneut. «Neue Investoren sind nur an dem Gesamt- Areal interessiert. Die Herauslösung eines Teils des Grundstück ist daher nicht möglich», betonte HSH-Sprecherin Gesine Dähn.   

 

Die Linken in Hamburg unterstützen die Tacheles-Leute mit einem Antrag in der Bürgerschaft. Darin wird der Senat als Anteilseigener der HSH Nordbank aufgefordert, «alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, damit die HSH Nordbank das Tacheles-Grundstück nicht zwangsversteigert und die Räumung aussetzt». Hamburg dürfe sich als Anteilseigener der HSH-Nordbank nicht am «Kulturkahlschlag» in Berlin beteiligen, sagte der Linken-Abgeordnete Norbert Hackbusch.

 

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Tags: tacheles  hsh  nordbank  f  
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