| Geraer Museen lockten knapp 60 000 Besucher an |
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| Dienstag, 09. Februar 2010 um 18:36 Uhr | ||
Gera (dpa/th) - Die Museen der Stadt Gera haben im vergangenen Jahr rund 59 500 Besucher angelockt. Das seien zwar etwa 17 000 weniger als 2008, erklärte Kultur-Fachdienstleiter Frank RĂĽhling am Dienstag. Doch sei dieser RĂĽckgang vor allem durch eine Bereinigung der Statistik verursacht. Als Zugpferd habe sich 2009 die Schau «Otto Dix - Bilder aus der Sammlung» im Geburtshaus des Malers mit mehr als 5000 Besuchern erwiesen. Ein weiterer Höhepunkt seien die Ausstellungen zu 90 Jahre Bauhaus gewesen.
FĂĽr 2010 planen die Geraer Museen 25 Sonderausstellungen. Ein Schwerpunkt ist das Jubiläum 250 Jahre ThĂĽringer Porzellan. Dazu eröffnet das Museum fĂĽr Angewandte Kunst im Juni die Schau «Jutta Albert - Porzellan vom Gefäß zur Skulptur». Zudem ist eine Studioausstellung «Porzellan aus OstthĂĽringen» geplant. Als weitere wichtige Termine stehen eine Schau zum Aenne-Biermann-Preis fĂĽr Gegenwartsfotografie Anfang März sowie im Oktober die Vergabe des Otto-Dix-Preises fĂĽr junge deutsche Gegenwartskunst auf dem Programm.
Die Kunstsammlung Gera zeigt von Juni an unter dem Titel «Sachsen am Meer» ostdeutsche Strandszenen und Gesellschaftsbilder. Zudem laufen laut RĂĽhling die Vorbereitungen fĂĽr den 120. Geburtstag von Otto Dix im Jahr 2011. Bis dahin soll auch das nach Plänen von David Chipperfield erbaute Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank zu einem Kunsthaus umgebaut werden und dort die Geraer Dix-Sammlung mit mehr als 400 Werken sowie zeitgenössische Kunst präsentiert werden.
Zu den Museen der Stadt gehören neben dem Museum für Angewandte Kunst und der Kunstsammlung mit Orangerie und Otto-Dix-Haus auch das Stadtmuseum mit den historischen Höhlern sowie das Naturkundemuseum mit Botanischem Garten und Mineralien-Höhlern.
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