| Nationalgalerie zeigt «Rudolf Stingel Live» |
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| Dienstag, 09. Februar 2010 um 18:48 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die Beziehung zwischen Kunst und Publikum auszuloten - das ist das Anliegen des in Meran geborenen und in New York lebenden Künstlers Rudolf Stingel. Die Neue Nationalgalerie in Berlin hat den Südtiroler jetzt gebeten, eine Installation für die obere Halle des Hauses zu entwerfen. Zentrales Element ist ein riesiger Teppich, der verschiedene Bereiche miteinander verbindet.
Stingel zähle zu den großen Figuren der Gegenwartskunst, auch wenn er in Deutschland bisher wenig zu sehen sei, hieß es bei der Vorstellung der Schau am Dienstag in Berlin. Im Untergeschoss des Museums werden bis zum 24. Mai zudem vier monumentale Gemälde des Künstlers vorgestellt. Es geht ebenfalls um Weite und Unbegrenztheit des Raumes - allerdings mit Ansichten aus der Natur.
Stingl hat mit seinen Installationen schon mehrfach für Aufsehen gesorgt. So legte er einmal auch den Grand Central Bahnhof in New York mit bunten Teppichen aus. In Bozen beschichtete er einen ganzen Gebäudeturm von innen mit Plastilin, das als Kommunikationsfläche für die Besucher dienen sollte. Auch Edelweißtapeten und Spannteppiche gehören zu seinem Repertoire. Zuletzt war er in Venedig, Edinburgh und Chicago zu sehen. |

























































