| Kunsthaus Zürich zeigt «Van Gogh, Cézanne, Monet» |
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| Dienstag, 09. Februar 2010 um 18:50 Uhr | ||
Zürich (dpa/lsw) - Zürich will neben Paris das bedeutendste europäische Zentrum für den französischen Impressionismus werden. Dazu soll die Kunstsammlung Bührle ab 2015 mit dem Bestand des Kunsthauses Zürich vereint und in den neuen Räumen des Kunsthauses gezeigt werden. Einen Vorgeschmack darauf gibt die neue Ausstellung «Van Gogh, Cézanne, Monet - Die Sammlung Bührle», die vom 12. Februar bis zum 16. Mai in Zürich gezeigt wird. Sie gilt, wie das Kunsthaus am Dienstag berichtete, als eine der weltweit bedeutendsten privaten Sammlungen.
Die Sammlung hatte der in Zürich lebende Industrielle Emil Bührle (1890-1965) nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut. In ihrem Mittelpunkt stehen der französische Impressionismus sowie weitere französische Maler des 19. Jahrhunderts. Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus zeigt 155 Gemälde und 16 Skulpturen. Sie wird im Bührle- Saal präsentiert, den der Industrielle dem Kunsthaus geschenkt hatte. Zur Stiftung Sammlung E.G. Bührle gehören weltbekannte Bilder wie van Goghs «Sämann bei Sonnenuntergang», Renoirs «Petite Irène», das «Mohnfeld bei Vétheuil» von Claude Monet, «Der Knabe mit der roten Weste» von Paul Cézanne und Picassos «Italienerin». In der Sammlung befinden sich außerdem Werke von Frans Hals, Canaletto, Delacroix, Manet, Degas, Gauguin oder Braque. In der Ausstellung werden auch zwei monumentale Seerosen-Gemälde von Monet gezeigt, die Bührle dem Kunsthaus geschenkt hatte.
Die Sammlung Bührle war lange in einem Zürcher Privatmuseum dem Publikum zugänglich. Seit einem Überfall im Februar 2008 war der Besuch aber nur noch eingeschränkt möglich. Damals waren vier Hauptwerke gestohlen worden. Zwei - van Goghs «Blühende Kastanienzweige» und Monets Mohnfeld sind Teil der Kunsthaus-Schau. Bis heute verschwunden geblieben sind Cézannes «Knabe mit der roten Weste» und ein Gemälde von Degas.
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