| Kinetische Kunst im Tinguely-Museum in Basel |
|
|
|
| Dienstag, 09. Februar 2010 um 19:35 Uhr | ||
Basel (dpa) - Der Geschichte der kinetischen Kunst widmet das Tinguely-Museum in Basel seine Frühjahrsausstellung. Es lässt die - später vielzitierte - Gruppenausstellung «Le Mouvement» von 1955 in Paris wiederaufleben und zeigt die Ursprünge der Kunstrichtung, wie das Museum am Dienstag mitteilte. Die Ausstellung ist von diesem Mittwoch bis zum 16. Mai zugänglich.
Tinguely-Museum in Basel
Die Ausstellung «Le Mouvement» vom 6. bis zum 30. April 1955 in der Galerie Denise René in Paris war für einige der beteiligten Künstler der Startschuss zu einer internationalen Karriere. Mit dabei waren Yaacov Agam, Robert Breer, Pol Bury, Alexander Calder, Marcel Duchamp, Robert Jacobsen, Richard Mortensen, Jesús-Rafael Soto, Jean Tinguely oder Victor Vasarely. Den Reliefs und Skulpturen gemeinsam war die Bewegung als Ausdrucksmittel, was zudem in dem an der Schau verteilten «Manifeste jaune» (gelbes Manifest) thematisiert wurde.
Die Ausstellung im Tinguely-Museum rekonstruiert die Pariser Ausstellung von 1955 möglichst umfassend. Umgesetzt werden konnte dies nach Angaben des Museums dank hochkarätiger Leihgaben aus aller Welt, von Venezuela über New York bis Paris und Zürich. Ein zweiter Teil geht den Quellen der kinetischen Kunst nach.
Mehr zur kinetischen Kunst |

























































